Ori and the Blind Forest: Definitive Edition (Europe)
Nintendo Switch
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Getestet 2019
88
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✪ Getestet am 10. Juli 2025
88
Ein atemberaubend schönes Metroidvania, getragen von einem bewegenden Soundtrack und millimetergenauem Platforming. Die getakteten Fluchtsequenzen brennen sich ein, und die Definitive Edition erweitert die Karte, ohne die Emotion zu verwässern.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler7+
Beschreibung
Der Geist Ori macht sich daran, einen sterbenden Wald zu retten und eine zerstreute Familie zu vereinen. Veröffentlicht von Xbox Game Studios, weltweit 2019 erschienen. Verbundene Erkundung, freischaltbare Fähigkeiten, einprägsame Fluchtsequenzen und ein bewegender gemalter Stil.
Ori and the Blind Forest: Definitive Edition im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Oris erster Ausflug, schon blendend: der Wald von Nibel in Schimmer getaucht, durchscheinende Wurzeln und schwebende Partikel verleihen jedem Winkel eine Märchenaura. Diese melancholische Schönheit, getragen von makelloser Animation, verzaubert ungebrochen.
Gareth Coker schafft eine orchestrale Hülle von seltener Zartheit, in der kristallines Klavier, ätherische Streicher und eine Sopranstimme die Zerbrechlichkeit des Nibel-Waldes nachzeichnen. Die Partitur tritt in Dialog mit der wortlosen Erzählung, zieht sich in die Kontemplation zurück und entflammt in den atemlosen Fluchten. Diese melancholische Schönheit trägt Emotion, wo Worte fehlen – ein Gipfel der Indie-Spielmusik.
Gameplay
"Meisterhaft"
Die Bewegung, flüssig und berauschend, ist der wahre Motor: verkettete Sprünge, Griffe und Slides gipfeln in getakteten Fluchten, die im Gedächtnis bleiben. Millimetergenaues Platforming spricht mit einer gemalten Kunstrichtung, die nie altert. Manche Passagen frusten, die Erzählung bleibt eher emotional als tief, doch das Gefühl trägt noch. Ein visueller und sinnlicher Gipfel, der bestens hält.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Von Ast zu Ast springen, durchs Licht gleiten, eine handgemalte Kulisse durchqueren: Die Bewegung vermählt sich mit dem Gefühl. Fluchtpassagen treiben den Puls, während das Erkunden beruhigt. Die flüssige Steuerung und die ergreifende Schönheit der Orte weben ein Abenteuer, in dem jede Bewegung wie eine stimmige Geste ausgekostet wird.
Für seine gemalte Schönheit gerühmt, wird es bisweilen auf eine bewegte Postkarte reduziert, was die Finesse seines vernetzten Leveldesigns und der verkettbaren Fähigkeiten verdeckt. Im selben Jahr wie Schwergewichte des Genres erschienen, stand es eine Weile im Schatten seines thematischen großen Bruders. Die Fluchtsequenzen, wie Glanznummern inszeniert, bleiben im Gedächtnis. Ideal für Fans eines Metroidvania, das ebenso berührt wie fordert.
Lohnt sich Ori and the Blind Forest: Definitive Edition 2026 noch?
Ori and the Blind Forest: Definitive Edition bleibt eine Demonstration der Bildgestaltung. Gemalte Kulissen, Lichtspiele und eine ergreifende Partitur formen ein Metroidvania, dessen Schönheit nicht veraltet. Die flüssige, berauschende Fortbewegung gipfelt in Fluchtsequenzen, die im Gedächtnis blieben. Diese Edition bereichert das Spiel um zusätzliche Zonen und Fähigkeiten. Die Schwierigkeit mancher Passagen kann frustrieren, und die Erzählung bleibt eher emotional als tief. Doch die Emotion wirkt noch ganz. Für Genre-Entdecker oder Sucher eines optischen Gipfels hält es sich bemerkenswert gut.