P3 Persona 3 ist Liebe auf den ersten Dungeon. Tagsüber Schulalltag, nachts ein dämonischer Turm, dazu Social Links, die ans Herz gehen. Stimmung und Ende bleiben unvergessen.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler16+
Beschreibung
Europäische Atlus und Koei Ausgabe aus dem Jahr 2008, als "P3 Persona 3" vertrieben. Die europäische Fassung des japanischen Persona 3 FES, die das Hauptszenario ("The Journey") und den Epilog "The Answer" enthält. Ein urbanes JRPG, in dem Oberschüler aus Iwatodai um Mitternacht gegen Schatten kämpfen, in einer Formel, die Sozialleben Management und Dungeon Erkundung verbindet. Eine Säule der Marke.
P3 - Persona 3 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Allgegenwärtiges Elektroblau, eine Oberfläche so stilvoll wie ein Modemagazin und Charakterdesign von Soejima: Das Spiel macht das Grafikdesign zu einem regelrechten Manifest. Die Pop-Eleganz und die chromatische Geschlossenheit machen jedes Menü zum visuellen Vergnügen. Diese Bildregie, edel und ikonisch, definiert den Stil des japanischen Rollenspiels neu.
Unter Shoji Meguros Leitung mischt die Musik J-Pop, Hip-Hop und Rock mit einer wilden Klasse, getragen von Yumi Kawamuras eingängigem Gesang. Vom Schulalltag bis zu den Kämpfen im Tartarus passt jedes Thema zum Spleen und zur Energie der Geschichte. Diese stilvolle, melancholische Klangidentität definierte den modernen JRPG-Soundtrack neu.
Zwischen Schule am Tag und Schattenjagd in einer verfluchten Stunde stellt sich eine Gruppe Jugendlicher einer Wahrheit, vor der wir alle fliehen: dem Tod. Unter ihrer stilvollen Oberfläche sinnt die Erzählung über Trauer, den Sinn des Lebens und den Preis der Bindung an andere nach. Diese unerwartete Ernsthaftigkeit, von unvergesslichen Figuren getragen, definierte das japanische Rollenspiel neu.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Seine Zeit zwischen sozialen Bindungen am Tag und der Erkundung eines weitläufigen Turms in der Nacht aufzuteilen webt eine doppelte Routine, deren Halt „noch ein Tag“ man stets hinausschiebt. Eine Beziehung zu knüpfen, einen Persona zu beschwören und eine Etage weiter hinabzusteigen entfacht unablässig die Ziele. Der repetitive Dungeon lastet, doch diese Verbindung aus Schülerleben und Kampf bewahrt einen eigenwilligen, hartnäckigen Sog.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Ein Schuljahr zwischen Unterricht, sozialen Bindungen und der nächtlichen Erkundung eines dämonischen Turms zu verbringen entfaltet ein JRPG von seltener Weite. Beziehungen zu knüpfen, Personas zu verschmelzen und Tartaros zu erklimmen füllt Dutzende vom Kalender getaktete Stunden. Diese eigenwillige Dichte, die Lebenssimulation und Dungeon verbindet, verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf eines Kult-RPG.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Die europäische PAL-Ausgabe von Persona 3, einem Atlus-RPG, dessen lokale Veröffentlichung spät, limitiert und kaum nachgedruckt war, in einer Region, in der die Reihe vor ihrem späteren Durchbruch eine Nische blieb. Ihr Reiz liegt in dieser engen europäischen Verbreitung, die ein vollständiges Exemplar zu einem der meistgesuchten PS2-Personas des Kontinents machte. Ein erstrangiges Ziel für Atlus-Sammler in Europa.
Ein Kult-Cover
Auf einem kalten, schneidenden Blau hält der stumme Held den Evoker an die Schläfe, eine eisige Geste, die zum Sinnbild des Spiels wurde. Das grafische Layout, einem Modemagazin nahe, und das Motto „memento mori“ setzen eine stilvolle urbane Melancholie. Kühn und vor allen wiedererkennbar, prägt das Bild eine Bildidentität, die das J-RPG erneuerte.
Lohnt sich P3 - Persona 3 2026 noch?
Auf PS2 2006 erschienen, legte Atlus' Projekt die Grundlagen des modernen Persona, indem es Schullebenssimulation mit nächtlicher Erkundung eines dämonischen Turms, Tartarus, während der Dunklen Stunde verband. Das eindringliche Konzept, sein Persona durch Drücken eines Evokers an die Schläfe zu beschwören, installiert einen eigenwilligen Ton zwischen Melancholie und Faszination für den Tod. Die Kalenderverwaltung, die sozialen Bande und der Hip Hop Soundtrack von Shoji Meguro schmieden eine starke Identität. Die begrenzte Kontrolle der Verbündeten im Kampf spaltet. Ein Meilenstein des japanischen Rollenspiels.