Beschreibung
Puyo-Pop-Puzzlespiel auf dem GBA, veröffentlicht von Sega in Europa im Januar 2002. Als westliche Adaption von Puyo Puyo lassen die Spieler farbige Puyos fallen, um Gruppen von vier gleichen zu bilden, die dann verschwinden und Kettenreaktionen auslösen. Das Spiel bietet ikonische Franchise-Charaktere, einen Versus-Modus über Link-Kabel, verschiedene Solo-Modi und Highscore-Ranglisten. Ein süchtig machendes und für die ganze Familie zugängliches Puzzlespiel für den europäischen Markt.
Puyo Pop im Test
Blobs zu viert zu stapeln, um Kaskaden-Ketten auszulösen, verbirgt unter seinen Bonbonfarben eine ungeahnte strategische Tiefe. Die eigene Kette zu planen, während man die des Gegners liest, macht das Versus-Spiel ungemein spannend. Das Konzept hat sich keinen Zentimeter bewegt und liefert noch immer flotte Duelle von großem Reichtum.
Paare von Blobs fallen lassen und auf das befreiende Quartett zielen: Die Basis ist glasklar, doch die Magie zündet, wenn eine Kette die nächste in ein buntes Feuerwerk reißt. Das Versus entfesselt Gelächter und freundschaftliche Tiefschläge, besonders lokal. Leicht zu verstehen, abgrundtief zu meistern, bleibt dieses Puzzle ein Gipfel des kompetitiven Genres, ideal überall zu zücken.
Vier Puyo gleicher Farbe zu vereinen, um eine Kaskade in Gang zu setzen, die das gegnerische Lager überflutet, schließt den ganzen Reiz des Spiels in einem berauschenden Spannungsaufbau ein. Die nächste Kette beim Setzen der Teile vorauszuahnen verbindet Reflexe und Kalkül. Der Solomodus versiegt rasch, doch das Aufeinandertreffen behält eine unmittelbare Nervosität, die unentwegt nach Revanche ruft.