Rez ist ein einzigartiges Sinneserlebnis. Synästhetischer Rail-Shooter, elektronische Musik, die sich beim Schießen aufbaut, abstrakte Optik. Zeitloses Art Game für Kopfhörer.
Euer Urteil
Kategorie
Shooter1 Spieler7+
Beschreibung
Ein psychedelischer Rail-Shooter von United Game Artists und Sega aus dem Jahr 2001 (USA, Europa, Japan), ein Meisterwerk von Tetsuya Mizuguchi. Der Spieler führt einen Avatar durch eine röhrenartige Struktur im Rhythmus mit Techno- und Trance-Musik, sperrt Ziele ein und schießt auf Ziele, die mit dem Soundtrack verschmelzen. Perfekte audiovisuelle Synästhesie. Ein absoluter künstlerischer Höhepunkt auf der PS2.
Rez im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Ein Universum aus Drahtgittern, Neon und reinen Formen, die im Takt der Musik pulsieren: Bild und Klang werden eins. Diese synästhetische Abstraktion, dem digitalen Kunst entlehnt, verwandelt den Shoot in eine hypnotische Trance. Eine seltene Kühnheit: Dieser minimalistische, vibrierende Stil bewahrt eine unversehrte Modernität.
Jeder Schuss, jeder Treffer wird zur Note und verschmilzt Action und Techno zu einer berauschenden synästhetischen Trance. Getragen von Electro-Künstlern wie Adam Freeland und Ken Ishii, baut sich die Musik unter den Fingern des Spielers auf. Diese Verschmelzung von Klang und Geste, bei Erscheinen visionär, bleibt ein unerreichtes Kulterlebnis.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Durch eine Drahtgitterwelt vorrücken, indem man Ziele beschießt, die jedes eine Note zur Musik hinzufügen: Action und Klang verschmelzen zu einem einzigartig hypnotischen Erlebnis. Das Anschwellen des Rhythmus, an die Treffer gekoppelt, versetzt in eine zugleich sinnliche und berauschende Trance. Stilisiert, pulsierend und unklassifizierbar, eine musikalische Reise, die man ebenso erlebt wie spielt.
Ein Kultwerk von Tetsuya Mizuguchi, ein On-Rail-Shooter als audiovisuelles Synästhesie-Erlebnis, unklassifizierbar und geliebt. Sein Nischenpublikum und die kleine Auflage, vor allem in PAL, machen es zu einem dauerhaft gesuchten Titel, dessen Kurs den gewöhnlicher Shooter weit übersteigt. Der Reiz beruht auf diesem Status als einzigartiges Kunstobjekt ebenso wie auf echter Grundknappheit.
Denkwürdige Bosse
Untrennbar von der Musik, die mit ihnen anschwillt, lösen sich die digitalen Wächter dieses synästhetischen Shooters im Takt deiner Anvisierungen auf, wobei jeder Schuss den Puls des Soundtracks nährt. Ihre abstrakten Formen verwandeln sich in geometrische Eruptionen bis zu einem hypnotischen Finale. Die Verschmelzung von Klang, Bild und Geste macht diese Duelle so sinnlich wie unvergesslich.
Ein Kult-Cover
Auf fluoreszierende Vektorlinien auf Schwarz reduziert, vermittelt das abstrakte Artwork die Synästhesie im Kern des Spiels: ein Eintauchen, in dem Klang zu Licht und Geometrie wird. Der kalte, hypnotische Minimalismus kündigt eher ein Sinneserlebnis als einen bloßen Shooter an. Radikal und zeitlos, zeigt das Cover stolz seine digitale Kühnheit.
Lohnt sich Rez 2026 noch?
Auf PS2 2001 erschienen, bleibt United Game Artists' Projekt unter Tetsuya Mizuguchi ein Werk für sich, das Rail Shooter und musikalische Synästhesie zu einem hypnotischen Erlebnis verbindet. Jeder Schuss und jede Zielerfassung erzeugt einen Klang, der in einen sich ständig aufbauenden elektronischen Track verschmilzt und die Action zur Komposition macht. Die abstrakte, reduzierte Vektor Bildsprache beschwört eine Reise durch ein Computernetz. Die kurze Länge wird durch eine auf Trance gebaute Wiederspielbarkeit ausgeglichen. Ein einzigartiges Sinneserlebnis.