Ein großzügigeres Super Bomberman 2 mit mehr Arenen und Modi. Lokal zu viert weiter Pflicht.
Euer Urteil
Kategorie
Action4 Spieler3+
Beschreibung
Zweiter Super Bomberman mit neuen Arenen und Charakteren für Mehrspieler-Kämpfe. Herausgegeben von Hudson Soft, erschienen in Europa 1994. Bereicherte Arenen für bis zu fünf Spieler und neue Power-ups. Zweiter Super Bomberman auf dem Super Nintendo.
Super Bomberman 2 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Die Fortsetzung erweitert die Garderobe: Die Fünf Schrecklichen Bomber treten mit stark typisierten Silhouetten an, vom Koloss bis zum Sonderling, und jede Arena erhält eine deutlichere thematische Aufmachung, Eis, Dschungel, Leiterplatten. Das Spielfeld bleibt genauso lesbar wie zuvor, Beleg dafür, dass Hudson begriffen hat, was funktioniert, rührt man nicht an.
Die Schleifen gewinnen an Vielfalt, ohne das Prinzip zu ändern: mehr Themen, vollere Arrangements und ein eigenes Motiv für jeden der fünf Hauptgegner. Das Grundtempo steigt leicht, was zu den schnelleren Partien zu fünft passt, und die Siegesjingles bleiben so kurz und befriedigend wie im ersten Teil.
Gameplay
"Meisterhaft"
Mit neuen Fallen und einem erweiterten Mehrspielermodus angereichert, verfeinert dieser Nachfolger die Kunst, den Gegner zwischen zwei Explosionen einzukesseln. Das flotte Tempo der kurzen Runden und das blitzschnelle Lesen des Spielfelds treffen in jeder Partie ins Schwarze. Vollständiger als das Original, bleibt er ein Muss für geselliges kompetitives Spiel.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Nachfolger poliert das explosive Chaos mit neuen Kräften, Reittieren und kniffligeren Arenen, die jeden Schlagabtausch würzen. Bomben im richtigen Moment legen, die anderen stellen und um Haaresbreite überleben, bleibt ein ebenso flottes wie urkomisches Vergnügen. Zu viert lässt die Spannung nie nach. Sofort, clever und ungemein gesellig, ein Gipfel des Bombenduells.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Eine Bombe zu legen, die Druckwelle abzuschätzen und einen Gegner in eine Ecke zu treiben, macht den ganzen nervösen Reiz der Reihe aus, besonders zu mehreren. Jede Runde verteilt Power-ups und Positionen neu, sodass man die nächste reflexartig startet. Der Solomodus bleibt vorhersehbar, doch das Mehrspielerduell bewahrt eine unmittelbare Spannung, die nie ermüdet.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Freunde um diese vergrößerten Arenen zu versammeln dehnt das Erlebnis endlos aus, nun mit bis zu fünf Spielern in rasanten Duellen. Neue Power-ups erneuern die Bombenlege-Strategien, und jede Runde weckt sofort die Lust auf Revanche. Der Abenteuermodus füllt das Solospiel, doch es ist die nahezu unerschöpfliche Battle-Mode-Langlebigkeit, die diesen zweiten Teil zum Party-Klassiker macht.
Die europäische PAL-SNES-Ausgabe von Hudsons Super Bomberman 2 aus dem Jahr 1994, ein direkter Nachfolger mit neuen Power-ups und erweiterten Koop-Modi. Die PAL-Cartridge ist seltener als die japanische Super-Famicom-Fassung, und PAL-boxed-CIB im originalen Karton wird wegen des Abschlusses der Super-Bomberman-PAL-Unter-Sammlung neben Teil 1 und 3 geschätzt. Die Notierung steigt stetig, getragen von physischer Knappheit und von der Kohärenz der europäischen PAL-Trilogie.
Spaß zu mehreren
Eine zweite Salve des explosiven Party-Games, die den Battle-Modus mit neuen Arenen und Gadgets ausbaut, um das Vierer-Chaos zu würzen. Der Wettkampf bleibt ein Delirium aus Fallen und Verfolgungen, in dem sich ein Bündnis bildet und dann unter allgemeinem Gelächter zerbirst. So zugänglich und rasant wie eh und je, startet es mit einem Druck neu und macht jeden Abend zum Fest aus Explosionen und freundschaftlichen Rivalitäten.
Lohnt sich Super Bomberman 2 2026 noch?
Super Bomberman 2 verfeinert den Erstling um einen klarer strukturierten Solo Storymodus und einen Mehrspielermodus mit Modifikatoren und vielfältigen Stufen. Die Steuerung bleibt identisch, und die Geselligkeit zu viert dominiert weiterhin. Wer ein konsistenteres 16 Bit Bomberman als den Erstling sucht, findet hier die priorisierte Wahl.