Ubisoft Toronto liefern den letzten klassischen Splinter Cell, mit verstohlenem Sam Fisher und modernisierter Inszenierung. Der Koop-Modus ist großartig, Spies vs. Mercs bleibt ein Genre-Klassiker, und die 360 erhält damit einen ihrer allerletzten großen Taktik-Titel aus dem Hause Ubisoft.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler18+
Beschreibung
Third-Person-Shooter, entwickelt von Ubisoft Toronto und veröffentlicht von Ubisoft im August 2013. Sam Fisher infiltriert als Geheimdienstagent der US-Regierung globale Terrororganisationen in abwechslungsreichen Umgebungen. Das Spiel führt das Killing-in-Motion-Markierungssystem ein, mit dem mehrere Feinde in schneller Abfolge ausgeschaltet werden können. Der Spieler genießt weitreichende Freiheit bei der Wahl zwischen schleichendem und aggressivem Vorgehen; hinzu kommt der kooperative Viererspieler-Modus Spies vs Mercs. Es ist der taktisch freieste Titel der Splinter-Cell-Reihe.
Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
3/5
Musik
★★★★★
"Einprägsam"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die eigentliche wiederkehrende Kulisse des Spiels ist ein Flugzeug: die Paladin, ein zum fliegenden Hauptquartier umgebauter Militärfrachter, der Laderaum voller Taktikbildschirme, ein interaktiver Tisch, auf dem sich die Weltkarte zwischen zwei Briefings ausbreitet. Zwischen den Missionen durchschreitet man diesen Rumpf wie eine Basis, und diese kalte, funktionale Inszenierung gibt der Jagd ihre globale Geographie.
Sam Fisher wechselt die Funktion: Er befiehlt. An der Spitze des Fourth Echelon verteilt er sein Team, entscheidet zwischen Schlag und Infiltration, und die Erzählung stellt jedes Verhör an den Rand einer roten Linie, die der Spieler überschreitet oder nicht. Gegen Terroristen, die die amerikanische Doktrin gegen sich selbst wenden, lautet die Frage nicht mehr, was Sam tun kann, sondern was ein Staat sich erlaubt.
Europäische (PAL) Ausgabe von Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist, ein Ubisoft-Stealth-Teil, der verstohlene Herangehensweise und direktere Action vereint und eine Genre-Referenz-Saga fortführt. In Europa noch verbreitet, ist das Sammlerinteresse bescheiden, die Begehrtheit beruht auf seinem Platz in einer geliebten Linie statt auf Knappheit. Ein für eine Stealth-Sammlung der Konsole geschätztes Stück.
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Auf Xbox 360 2013 erschienen, gelingt Ubisofts Splinter Cell Blacklist eine ausgewogene Synthese zwischen dem klassischen Schleichen der Reihe und der nervöseren Action von Conviction und lässt dem Spieler die Wahl des Stils. Die Rückkehr zum reinen Schleichen, der Schatten als Verbündeter und die Möglichkeit, Geist, Panther oder Sturm zu spielen, belohnen jeden Ansatz. Das mobile Hauptquartier, der Paladin, und ein reicher Koop Modus füllen die Erfahrung. Die Serverabschaltung begrenzt den Onlineteil. Doch Kampagne und Leveldesign bleiben exzellent. Für Freunde des Schleichens behält der Titel einen starken Reiz.