War of the Monsters lässt Kaiju und Giganten in einer 3D-Arena aufeinandertreffen. Zerstörbare Gebäude, Turbo-Action und japanisches B-Movie-Flair.
Euer Urteil
Kategorie
Kampfspiel4 Spieler12+
Koop
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Ein Incognito-Entertainment-und-SCEA-Kämpfer aus dem Jahr 2003, ein King-Kong/Godzilla-Stil-Riesen-Monster-Kampfspiel. Der Spieler übernimmt 10 spielbare Monster (Togera-Drache, Congar-Gorilla, Ultra-V-Roboter), die in großmaßstäblichen zerstörbaren Stadtarenen (Tokio, San Francisco, Las Vegas) aufeinandertreffen. Riesen-Monster-Kampf mit Umgebungszerstörung, Kaiju- und Fifties-Kino-Hommage. Originelle und unterhaltsame Kampfnische.
War of the Monsters im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Die Kunstrichtung versammelt ein Bestiarium riesiger Monster direkt aus dem Horrorkino der 1950er. Ein kolossaler Affe, ein Stahlroboter, eine Pflanzenkreatur, ein mutiertes Insekt und ein Untertassen-Ausserirdischer spielen die Archetypen des atomaren B-Films nach, mit gesattigter Palette und Creature-Feature-Korn. Jeder Titan ist eine liebevolle Anspielung auf die grossen Schwarz-Weiss-Leinwande.
Die Musik parodiert das Orchester alter Monsterfilme. Ein jaulendes Theremin, unruhige Streicher und plotzliche Blechstosse beleben die fur die Science-Fiction von einst typische Partitur wieder, zwischen kosmischem Schauer und Weltuntergangs-Grandezza. Dieses Retro-Gewand, atmospharischer als Kampfperkussion, setzt die Klangkulisse eines Samstagabends im Nachbarschaftskino der 1950er.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Ein Riesenmonster verkörpern und in urbanen Arenen alles zertrümmern, wo man Gebäude herausreißt, um sie sich gegenseitig entgegenzuwerfen: Das Konzept atmet jubelndes Chaos. Die ständige Zerstörung und titanischen Griffe schenken ein sofortiges Ventil. Zu viert erreicht das Getümmel seinen Höhepunkt. Brutal, witzig und spektakulär, ein unwiderstehliches Kaiju-Versus.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾0,58 GB📅14/01/2003
Veröffentlicht von Sony Computer Entertainment
War of the Monsters (PS2): Preis, Wert & Seltenheit
Ein Riesenmonster-Prügler von Incognito, War of the Monsters lässt Kaiju und Roboter in zerstörbaren Stadtarenen antreten, eine verspielte Hommage an Monsterfilme. Im Westen noch verbreitet, liegt sein Interesse in diesem einzigartigen Konzept und seinem kleinen Mehrspieler-Kultstatus statt in Knappheit. Ein bei Fans geselligen, schrägen Versus geschätztes Stück.
Ein verkanntes Juwel
Eine frohlockende Hommage an die Riesenmonster-Filme der 1950er: Dieses Prügelspiel verwandelt ganze Städte in Abrissgelände zwischen rivalisierenden Kaiju. Von den großen Kampflizenzen überschattet, geriet es in Vergessenheit. Sein sofortiger Spaß und das zerstörerische Chaos zu zweit machen es zu einem der besten lokalen Mehrspieler-Ventile der Konsole.
Spaß zu mehreren
Eine Riesenmonster-Keilerei, bei der man sich mitten in ganzen Städten zerfleischt, Gebäude ausreißt und sich Autos ins Gesicht schleudert. Der Zweier-Wettkampf ist totale Katharsis: sich durch die Kulisse jagen, das Stadtmobiliar nutzen und sich krachend umwerfen bringt kindliche Schadenfreude. Spektakulär und zugänglich, macht es jedes Duell zum interaktiven Kaiju-Film, bei dem Gelächter die Zerstörung begleitet.
Lohnt sich War of the Monsters 2026 noch?
Auf PS2 2003 erschienen, zollt Incognitos Projekt den Filmen über Riesenmonster eine jubelnde Hommage mit einem Kampfspiel, in dem titanische Kreaturen aufeinandertreffen und ganze Städte dem Erdboden gleichmachen. Die zerstörbaren Arenen, in denen man Träger und Schilder herausreißt, um sie als Waffen zu nutzen, und das lesbare Kampfsystem liefern eine spektakuläre Abfuhr. Die von B Movies der Fünfziger inspirierte Retro Bildsprache verströmt einen unwiderstehlichen Charme. Wiederholung auf Dauer und ein etwas dünner Inhalt machen sich bemerkbar. Ein kultiges, spaßiges Juwel.