Xenosaga Episode I Der Wille zur Macht startet Monoliths ambitionierte Trilogie. Rundenkämpfe, SF- und religiöse Mythologie und massive Zwischensequenzen.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Ein Monolith-Soft-und-Bandai-Namco-Rollenspiel aus dem Jahr 2002, der erste Xenosaga-Marken-Teil (Episode I - Der Wille zur Macht). Space-Opera von Tetsuya Takahashi (Xenogears), in der die Android KOS-MOS und die Woglinde-Crew gegen die Gnosis kämpfen, feindliche Kreaturen der U.D.O. (Universal Deity Organization). Signatur-rundenbasierter-Kampf, komplexe nietzscheanische philosophische Erzählung. Japanische und US-Veröffentlichung. Xeno-Renaissance.
Xenosaga Episode I - Der Wille zur Macht im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Ehrgeizige filmische Inszenierung, ausgefeiltes Anime-Design und ein grandioses Science-Fiction-Universum: Das Spiel zielt auf eine spielbare Space Opera. Die langen Zwischensequenzen und kunstvollen Kulissen ergeben ein Fresko von seltener Weite. Diese visuelle Regie, dunkel und ausgefeilt, trägt eine Saga von unverhohlener Maßlosigkeit.
Von Yasunori Mitsuda signiert, mischt die Partitur majestätisches Orchester, Chöre und Electro, um eine Space-Opera von seltenem Ehrgeiz zu tragen. Vom grandiosen Hauptthema bis zu den intimen Passagen umfängt die Musik die philosophische und epische Dimension der Geschichte. Dieser symphonische Reichtum, prächtig und inspiriert, markiert einen Gipfel des narrativen JRPG.
Eine Space Opera von wilder Ambition, folgt die Erzählung einer Forscherin und ihrem Kampfandroiden gegen eine Bedrohung von jenseits. Philosophie, Religion und Science-Fiction verbindend, entfaltet sie eine dichte, mitunter fordernde Handlung von seltener Tiefe. Dieses zerebrale Epos mit seinem wuchernden Schreiben bleibt ein faszinierendes, eigenwilliges Objekt.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Space Opera und Philosophie zu einer ausladenden Erzählung zu verweben entfaltet ein JRPG, so filmisch wie dicht, getragen von langen Zwischensequenzen und strategischen Kämpfen. Der Handlung zu folgen, seine Figuren abzustimmen und den Nebeninhalt abzusuchen füllt Dutzende Stunden. Dieser erzählerische Ehrgeiz verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf eines eindrucksvollen Sci-Fi-JRPG.
Technische Infos
💾7 GB📅28/02/2002
Veröffentlicht von Namco
Xenosaga Episode I - Der Wille zur Macht (PS2): Preis, Wert & Seltenheit
Der erste Teil der Xenosaga-Saga von Monolith Soft, ein weitläufiges Science-Fiction-JRPG, bekannt für seine langen Zwischensequenzen und seine ehrgeizige Philosophie, ein geistiger Nachfahre von Xenogears. Auf dem amerikanischen Markt noch präsent, doch dauerhaft gefragt, liegt sein Interesse in diesem Kultstatus einer unvollendeten Saga statt in starker Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Fans erzählerischer JRPGs.
Lohnt sich Xenosaga Episode I - Der Wille zur Macht 2026 noch?
Auf PS2 2002 erschienen, startet Monolith Softs Projekt eine ehrgeizige Saga philosophischer Science Fiction, die Space Opera, Mythologie und Reflexion über das Bewusstsein mischt. Der rundenbasierte Kampf, gebaut auf einem Combo und Boost Punkt System, verbindet Strategie und Tiefe, während die von langen Zwischensequenzen getragene Geschichte eine dichte, erwachsene Handlung entfaltet. Die Bildsprache und die sorgfältige Musik installieren eine echte Weite. Die zahlreichen nicht interaktiven Sequenzen und ein mitunter langsames Tempo spalten. Ein zerebrales, eindringliches japanisches Rollenspiel.