Yonggwa Gachi 2 ist die koreanische Fassung von Going Commando. Dasselbe Waffenfestival, dieselben lebendigen Planeten und derselbe Fluss.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler12+
Beschreibung
Ein Sega-und-Ryu-ga-Gotoku-Studio-Action-Adventure aus dem Jahr 2008, die koreanische Ausgabe von Yakuza 2 unter dem Yonggwa-Gachi-2-Titel (Wie ein Drache 2 in Hangul). Koreanische Lokalisierung der von Toshihiro Nagoshi signierten Fortsetzung, in der Kazuma Kiryu den Ruhestand verlässt, um den Territorialkrieg zwischen den Tojo- und Omi-Clans zu bekämpfen. Verfeinerter Straßenkampf, erweiterte halboffene Welt mit Osakas Sotenbori, reife politische Erzählung. Koreanische Ausgabe der ursprünglichen japanischen Version.
Yonggwa Gachi 2 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Das Viertel Kamurocho mit wimmelndem Realismus nachgebildet, grelles Neon und lebendige Gassen: Die japanische Nacht gewinnt eine fast greifbare Präsenz. Die Dichte der Details und das urbane Licht ergeben ein Theater aus Beton und Schildern. Diese visuelle Regie, dicht und immersiv, macht die Stadt zu einer eigenständigen Figur.
Diese koreanische Fassung von Yakuza 2 lasst die sentimentale Seite der Saga horen. In den Erzahlszenen wechselt die Musik zu Klavier und zuruckgenommenen Streichern und unterstreicht die aufkeimende Liebesgeschichte des Helden und seine Trauer mit gedampfter Ernsthaftigkeit. Fern vom Larm der Strassen geben diese intimen Themen dem Kriminalmelodram eine emotionale Tiefe, die die Prugeleien allein nicht erzahlen wurden.
Wider Willen in die Unterwelt zuruckgezogen, muss Kiryu einen totalen Krieg zwischen den Tokioter Clans und der rivalisierenden Osaka-Allianz verhindern. Ihm gegenuber steht Ryuji Goda, der Drache von Kansai, der nur einen Drachen im Land will. Die Erzahlung verknupft die Rivalitat zweier aussergewohnlicher Manner, Familiengeheimnisse und eine Romanze mit einer Polizistin zu einem Unterweltfresko von seltener dramatischer Breite.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Nachfolger denkt größer, öffnet neue Viertel zum Erkunden und bereichert ein immer intensiveres Krimidrama. Das Prügeln gewinnt an Wucht, die Ablenkungen vervielfachen sich, und die Immersion erreicht neue Höhen. Flotte Kämpfe, Minispiele und eine packende Handlung abzuwechseln, schenkt ein konstantes, großzügiges Vergnügen. Erwachsen, dicht und charakterstark, ein denkwürdiges Abenteuer zum Erleben.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Das Umherirren in einem nächtlichen Japan wieder aufzunehmen, indem man die zu erkundenden Gassen erweitert und die Schlägereien aufpäppelt, verlängert die Mischung aus Prügelei und Mafiadrama deutlich. Nebensächlichkeiten, Restaurants und Nebenquests entfachen unablässig die Lust zu flanieren. Der Kampfmotor bleibt vertraut, doch diese urbane Dichte und diese ergreifende Erzählung bewahren einen dauerhaften, eigenwilligen Reiz.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Die koreanische Ausgabe von Yakuza 2, vertrieben als Yonggwa Gachi, eine seltene offizielle Lokalisierung von Segas Verbrechersaga ins Koreanische. Deutlich seltener als die westlichen und die japanische Fassung, reizt sie Seriesammler, die auf diese ungewöhnliche lokale Übersetzungsarbeit achten. Ihre Begehrtheit verbindet diese Knappheit und diese koreanische Lokalisierungsleistung.
Lohnt sich Yonggwa Gachi 2 2026 noch?
Auf PS2 2006 erschienen und lange auf Japan beschränkt, im Westen als Yakuza 2 bekannt, weitet Segas Projekt den Ehrgeiz des ersten Teils rund um den charismatischen Kazuma Kiryu erheblich. Der urbane Sandkasten, geteilt zwischen den Vergnügungsvierteln von Osaka und Tokio, wimmelt von Läden, Minispielen und Nebenquests, die die Erkundung endlos verlängern. Der nervöse Straßenkampf und die dichte, theatralische Unterweltgeschichte schmieden eine starke Identität. Die Umsetzung zeigt ihr Alter. Ein Meilenstein der Saga.