Eine Yooka-Laylee-Fortsetzung, die 3D gegen 2D-Plattforming im Stil des großartigen Donkey Kong Country tauscht. Das Titel-Level, verändert wiederholbar, ist der Geniestreich. Bunt, fordernd und weit besser als der Vorgänger.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run1 Spieler3+
Beschreibung
Yooka und Laylee durchstreifen eine weitläufige 3D-Oberwelt, um eine Bienenkönigin zu befreien und eine riesige, wandelbare Falle zu bezwingen. Veröffentlicht von Team17, weltweit 2019 erschienen. Durch Erkundung veränderbare 2D-Level, zu rettende Bienen, knackiges Springen, spritziger Humor und eingängiger Soundtrack.
Yooka-Laylee and the Impossible Lair im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Grant Kirkhope, David Wise und Matt Griffin zusammenzubringen heißt, das goldene Zeitalter des Platformers heraufzubeschwören: verspielte Banjo-Melodien, Unterwasserstimmungen aus Donkey Kong Country, alles sprudelnd vor Optimismus. Jedes Level hat seinen Ohrwurm, den man noch lange nach dem Controller summt.
Gameplay
"Meisterhaft"
Überraschend in seiner cleveren Struktur, lässt diese Fortsetzung das 3D für einen knackigen 2D-Platformer im Donkey-Kong-Country-Stil fallen, samt Hub, in dem man Level verändert, um sie anders zu durchqueren. Das Leveldesign ist einfallsreich, das Scrolling reaktiv, und der von Anfang an spielbare End-Hort bildet einen klugen roten Faden. Ein paar Spitzen nerven, die Optik bleibt blass, doch die Plattform-Strenge altert bestens.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Durch makellos präzise 2D-Plattformlevel zu laufen und dann einen rätselgespickten 3D-Hub zu erkunden, vereint zwei einander ergänzende Freuden. Jede veränderbare Stage spielt sich aus neuem Blickwinkel, was Neugier belohnt. Beschwingtes Tempo, tadellose Steuerung und eine teuflische Schlussprüfung ergeben einen großzügigen, sonnigen Plattformer.
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Leicht"
Spieldauer
"Mittel"
Technische Infos
💾2 GB📅08/09/2019
Veröffentlicht von Team17
Yooka-Laylee and the Impossible Lair (Nintendo Switch): Preis, Wert & Seltenheit
Eine Ehe aus 2D-Jump'n'Run und 3D-Oberwelt gipfelt dieser Titel in seinem Unmöglichen Versteck, einem einzigen titanischen Bosslevel ohne Checkpoints. Die Herausforderung liegt in der makellosen Beherrschung von allem, was das Spiel lehrte, verdichtet zu einer gnadenlosen Präzisionsprobe. Cartoon-Charme und eingängige Musik mildern eine furchteinflößende Schwierigkeit, in der jeder Sprung wirklich zählt.
Ein verkanntes Juwel
Viele erhofften ein 3D-Comeback, also irritierte der Schwenk zu 2D-Levels alle, die ein neues Banjo wollten. Genau hier glänzt es: cleveres Design, bei dem man Abschnitte von der Oberwelt aus umformt, gekrönt von einem brutalen Finale. Zwischen größeren Plattformern etwas untergegangen, begeistert es Fans fordernden, heiteren Hüpfens.
Lohnt sich Yooka-Laylee and the Impossible Lair 2026 noch?
Yooka-Laylee and the Impossible Lair überrascht mit cleverer Struktur. Statt des 3D des Erstlings kehrt es zu flottem 2D-Plattforming im Stil von Donkey Kong Country zurück, ergänzt um einen Hub, in dem man Level verändert, um sie anders erneut zu durchqueren. Das Leveldesign ist einfallsreich, das Scrolling reaktiv, und die titelgebende Höhle, von Anfang an spielbar, dient als raffinierter roter Faden. Der Humor bleibt leicht, der Soundtrack eingängig. Einige Schwierigkeitsspitzen frustrieren, der Look hat wenig Identität. Doch für Fans anspruchsvoller, gut gebauter Plattformer altert es sehr anmutig.