Eine erstaunlich stimmige Bond-Verfilmung auf dem N64. Die vierzehn Missionen wechseln zwischen Schleichpassagen, Q-Gadgets und Fahrzeugeinlagen mit echtem 007-Flair, und der Vierspieler-Splitscreen bleibt auf der Couch lange unterhaltsam.
Euer Urteil
Kategorie
Ego-Shooter1 Spieler12+
Geteilter Bildschirm
Beschreibung
Egoshooter basierend auf dem James-Bond-Film Das Welt ist nicht genug. Herausgegeben von EA Games, erschienen 2000 in Europa und Nordamerika. Vierzehn Spionagemissionen, filmgetreue Gadgets und Waffen, Fahrzeugpassagen sowie Splitscreen-Multiplayer für bis zu 4 Spieler.
007 - The World Is Not Enough im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Die FPS-Adaption von Die Welt ist nicht genug (Eurocom) entfaltet eine realistische Spionageästhetik: verschneite Skigebiete, Pipelines, Istanbuler Gassen und geheime Basen mit glaubwürdigen Texturen. Die Kunst pflegt geografische Verankerung und eine filmische Atmosphäre, in der Linie von GoldenEye. Eine immersive Kunst, ein würdiger Erbe des James-Bond-FPS auf Nintendo.
Der Soundtrack variiert das berühmte James-Bond-Thema in gespannten Arrangements: elektronische Spionageflächen, martialische Bläser und dramatische Schwellungen, die Infiltrationen und Feuergefechte begleiten. Die Musik beschwört sofort die 007-Welt und akzentuiert die Action mit filmischem Schwung. Eine atmosphärische, edle Begleitung, treu der Klangwelt der Reihe.
Ende 2000 von EA veröffentlicht, kam dieser Bond-Shooter lange nach Rares GoldenEye, auf einer schon Richtung GameCube blickenden Konsole. Die US-Fassung bleibt lose verbreitet, wie der niedrige Lose-Kurs zeigt. Der Sprung zur versiegelten Version geht auf eine kleine Spätauflage zurück, nicht auf echte Nachfrage: ein End-of-Life-N64-Titel, vor allem zur Vervollständigung einer Bond-Shooter-Sammlung gesucht.
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007 - The World Is Not Enough versucht, die Formel zu reproduzieren, die GoldenEye zum Erfolg machte, und reiht vierzehn Ego-Spionagemissionen aus dem James-Bond-Film aneinander. Die Infiltration, die Vielfalt der Ziele und die Gadgets bleiben vergnüglich, und die Umsetzung nutzt die Maschine spät in ihrem Leben achtbar. Leveldesign und KI erreichen jedoch nicht das Niveau ihres illustren Vorbilds. Für Freunde von Retro-FPS und dem Bond-Universum ein solider Zweitplatzierter, angenehm, ohne einprägsam zu sein.