Der Kopf hinter Limbo und Inside kehrt mit einem Rätselspiel zurück, in dem man in Welten springt, die in Kugeln enthalten sind. Diese Idee verschachtelter Welten erzeugt schwindelerregende Rätsel in einer organischen, fremdartigen Atmosphäre.
Euer Urteil
Kategorie
Puzzle1 Spieler7+
Beschreibung
Man reist zwischen Welten, die in Kugeln stecken, die man auf dem Rücken trägt, um Rätsel zu lösen. Veröffentlicht von Annapurna, weltweit 2023 erschienen. Ineinander verschachtelte Welten in den Sphären, einfallsreiche Rätsel auf diesem Prinzip, seltsame Kreaturen und eine faszinierende organische Stimmung.
Cocoon im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Ein biomechanisches Universum von betörender Fremdheit: durchscheinende Kugelwelten, pulsierende organische Strukturen und eine außerirdische Palette ohnegleichen. Diese abstrakte Ästhetik, chirurgisch sauber, hält selbst schwindelerregend komplexe Rätsel perfekt lesbar.
Gameplay
"Meisterhaft"
In eine Welt zu springen, die in einer Kugel auf dem Rücken steckt, genügt, um die Orientierung zu erschüttern, und aus dieser schwindelerregenden Verschachtelung entsteht ein Rätsel, in dem jede Sphäre zugleich Ort und Werkzeug ist. Jeppe Carlsen, schon bei Limbo und Inside dabei, schafft eine Abfolge von vorbildlicher Flüssigkeit, ohne einen einzigen Text oder Leerlauf. Die organische Stimmung und das Sounddesign hüllen in eine faszinierende Fremdartigkeit. Kurz, doch von seltener Präzision, hat es keinen Grund zu altern.
Aus den Köpfen hinter Limbo und Inside entstanden, baut dieses Rätselspiel alles auf einer Idee auf, dem Verschachteln von Welten, und treibt sie schwindelerregend weit: Man betritt eine Kugel, die eben noch jene enthielt, die man trug. In einem vollen Herbst erschienen, geriet es aus dem Blick. Seine seltene mechanische Eleganz begeistert anspruchsvolle Knobler.
Lohnt sich Cocoon 2026 noch?
Cocoon ist ein Puzzlespiel von bemerkenswerter konzeptioneller Eleganz. Die Idee, zwischen Welten zu reisen, die in auf dem Rücken getragenen Kugeln stecken, führt zu schwindelerregender Verschachtelung, in der jede Sphäre zugleich Ort und Werkzeug ist. Jeppe Carlsen, schon hinter Limbo und Inside, schafft eine Rätselkette von vorbildlicher Flüssigkeit, ohne eine Zeile Text oder Leerlauf. Die organische Stimmung und das Sounddesign hüllen den Spieler in eine faszinierende Fremdheit. Kurz, aber von seltener Präzision, hat es keinen Grund zu altern und zählt zu den besten jüngeren Knobeleien.