Ein Dragon Quest VI mit reichem Jobsystem und traumartiger Zweiwelten-Story. Lang, dicht, mitunter zäh, aber prägend.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
RPG, in dem Muriel von einer idealen Welt träumt und eine Bedrohung der Realität aufdeckt. Von Enix, erschienen in Japan 1995. Zwei parallele Welten, fortgeschrittenes Klassensystem, Musik von Koichi Sugiyama. Sechster Dragon Quest, wichtiger Serienabschluss.
Dragon Quest VI - Maboroshi no Daichi im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Akira Toriyamas unnachahmliche Linie kleidet jeden Helden und jedes Monster in eine joviale Rundheit, unter allen erkennbar. Bunte Dörfer und ausdrucksstarke Kreaturen ergeben ein warmes, klares Universum. Diese grafische Handschrift, zeitlos und gutmütig, bleibt die visuelle Seele der Reihe.
Zwischen Traum und Wirklichkeit entfaltet Koichi Sugiyamas Partitur weite, traumhafte Themen von beständiger Vornehmheit, vom majestätischen Oberwelt-Thema bis zu intimen Melodien. Die Musik umfängt die Dualität der Geschichte mit einer zeitlosen klassischen Eleganz. Dieser symphonische Reichtum krönt die 16-Bit-Ära der Saga großartig.
Hin- und hergerissen zwischen einer realen Welt und einer Welt der Träume, sucht ein amnesischer Held, die Bruchstücke seiner eigenen Identität wieder zusammenzusetzen. Introspektiver als seine Vorgänger, spielt die Erzählung mit der Dualität der Welten und der Selbstsuche mit echtem Ehrgeiz. Diese traumhafte Melancholie macht es zu einem der eigenwilligsten Dragon Quests.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Zwischen zwei Welten zu pendeln, Berufe freizuschalten und dann jeden Helden zu spezialisieren etabliert eine Fortschrittsschleife von überraschender Tiefe. Eine neue Klasse zu meistern, ein Geheimnis aufzudecken oder die Handlung voranzutreiben gibt stets einen Grund weiterzumachen. Das Grinden der Berufungen lastet schwer, doch dieses Streben nach Individualisierung bleibt dauerhaft packend.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Zwischen zwei überlagerten Welten zu wechseln, Traum und Wirklichkeit, verdoppelt fast das zu erkundende Gebiet, da jeder Ort im anderen widerhallt. Das hochentwickelte Berufssystem treibt dazu, Dutzende Klassen zu meistern, um Zauber und Fähigkeiten freizuschalten, und eröffnet ein gewaltiges Fortschrittsprojekt. Diese parallele Struktur und das Streben nach Meisterschaft machen diesen Abschluss zu einem der reichhaltigsten Teile.
Technische Infos
💾2,5 MB📅09/12/1995
Veröffentlicht von Enix
Dragon Quest VI - Maboroshi no Daichi (SNES): Preis, Wert & Seltenheit
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
Q1 beschädigtQ6 komplettQ10 neu
Preise vergleichen
eBay-Angebote werden geladen…
Alarm aktiv — Budget
$
Sammlerwert
Dragon Quest VI Super Famicom von Enix aus dem Jahr 1995, Japan-exklusiv auf Originalcartridge, der letzte DQ-Eintrag auf der Konsole. Die Cartridge ist boxed seltener als DQ V wegen der späten SFC-Veröffentlichung, und das erweiterte Klassensystem macht sie zu einem technisch und erzählerisch ausgereiften Stück. Intakte boxed CIB mit Papphülle und illustriertem Enix-Heft ist ein Ziel completionistischer DQ-Sammler, und die Notierung steigt kräftig, getragen von physischer Knappheit und Zenithia-Trilogie-Kohärenz.
Lohnt sich Dragon Quest VI - Maboroshi no Daichi 2026 noch?
Lange außerhalb Japans nicht erhältlich, schließt Dragon Quest VI die Zenithia Trilogie mit einem vollständigen Jobsystem, einer Erzählung zwischen zwei Welten und einer liebenswerten Begleiterriege ab. Die Progression wirkt streckenweise ungleichmäßig und einige Nebenaufgaben verdünnen das Tempo, doch die Tiefe der Anpassung macht das Spiel zu einem großen klassischen DQ. Eine Fanübersetzung existiert.