EA-Boxspiel mit flüssigen Animationen und realistischem Gameplay für die Ära. Treffphysik und Deckungsmechaniken bringen willkommene Tiefe. Weniger vollständig als Nachfolger, aber bereits vielversprechend. Ein solider Ausgangspunkt für die Fight Night-Franchise auf PS2.
Euer Urteil
Kategorie
Sport2 Spieler12+
Beschreibung
Ein Boxspiel von EA Canada aus dem Jahr 2004, der erste große Anlauf des Studios in dem Genre seit Knockout Kings. Das "Total Punch Control"-System legt jeden Schlagtyp auf den rechten Stick und verändert die Lesart eines Kampfes grundlegend. Ein Neuanfang, der die Grundlagen der gesamten Fight-Night-Reihe legt.
Fight Night 2004 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Das erste der Reihe, macht dieses Boxspiel den Körper des Faustkämpfers zu einem Instrument, das man direkt handhabt. Seine Schlagsteuerung mit dem rechten Stick übersetzt sich auf dem Bildschirm in Arme, die der Geste der Hand folgen: ein Haken holt aus einer langsamen Schulterbewegung aus, ein Uppercut steigt aus den Knien.
Der Soundtrack läuft auf lizenziertem Hip-Hop und Rock. Treibende Titel takten die Trainingsmontagen und den Gang zum Ring und machen die Kampfvorbereitung zum energischen Musikvideo. Diese urbane Auswahl, Rap und Gitarren mischend, verankert das Spiel in der Kultur des amerikanischen Sport-Spektakels und gibt dem Aufstieg zum Titel einen Boxfilm-Soundtrack, gemacht, den Spieler vor jedem Kampf anzustacheln.
Eine Box Simulation von Electronic Arts: Fight Night 2004 setzt auf ein Schlagsystem über den Analogstick von seinerzeit beispielloser Präzision, das das Gewicht der Schlagabtausche und die Strategie der Zermürbung vermittelt. Die Darstellung der Treffer, die Modellierung der Boxer und der Karrieremodus machten es zum Start zur Genrereferenz. Die Umsetzung zeigt ihr Alter und das Fehlen vollständiger Lizenzen ist spürbar. Ein solides Boxspiel für Freunde realistischen Kampfsports.