Freedom Wars ist ein kooperatives Actionspiel in einem dystopischen totalitären Staat. Riesige Abductors bekämpfen um die Strafe zu reduzieren. Einzigartiges Konzept, ausgezeichneter Online-Koop. Exklusives Vita-Juwel.
Euer Urteil
Kategorie
Action-RPG4 Spieler12+
Koop
Beschreibung
Gefangene bekämpfen Alien-Legionen, um ihre Schulden gegenüber der Gesellschaft in diesem Vita-exklusiven Action-RPG abzutragen. Herausgegeben von Sony, erschienen in den Vereinigten Staaten im November 2014. Action-RPG mit Legion- und Waffenkampf, Charakteranpassung, dystopische Panopticon-Welt. US-Ausgabe.
Freedom Wars im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die Gefängniswelt ist von allgegenwärtiger Beschilderung überzogen: schablonierte Häftlingsnummern, Anschlagtafeln, Verwaltungstypografie bis auf die Anzüge aufgetragen. Weiße Zellen und Betongänge stehen im Gegensatz zum Außenbereich, wo gewaltige Strukturen und die leuchtenden Kabel der Kralle die einzigen kräftigen Farben liefern.
Der Soundtrack mischt kalte Elektronik und verzerrte Gitarren, mit über Lautsprecher verbreiteten Dienstdurchsagen, die sich über die Musik legen und beständig an die Obrigkeit erinnern, die diese Welt lenkt. Die Außeneinsätze wählen ein treibendes Tempo, während die Rückkehr in die Zelle die Lautstärke senkt, damit das Summen der Anlagen vorherrscht.
Der Ausgangspunkt liegt in einer absurden und frostigen Zahl: mit einer Schuld von einer Million Jahren gegenüber der Anstalt geboren zu werden, die einen festhält, und jedes elementare Recht zurückkaufen zu müssen, sich hinzulegen, mehr als ein paar Meter zu gehen, jemanden anzusprechen. Die Erzählung nutzt diese Mechanik, um nach dem Wert zu fragen, den eine Gesellschaft einem Menschenleben zumisst.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Freedom Wars ist ein von Sony verlegter Vita-Exklusivtitel, dessen Online-Server-Abschaltung den Reiz zur Bewahrung verschob: Die Physisch-Kopie hält ein einzigartiges dystopisches Koop-Konzept fest, das nur noch offline fortlebt. Dieser Status als Relikt eines stark mit der Konsole verbundenen Exklusivtitels macht es, mehr als die Auflage, zum tragenden Stück einer Vita-Sammlung.
Denkwürdige Bosse
In einer Kerker-Dystopie ist das Niederringen der gigantischen mechanischen Entführer eine Frage des Kletterns: Man klammert sich mit einer Dornenpeitsche an ihre Gliedmaßen, zerlegt sie Stück für Stück und befreit die Geiseln, die sie umklammern. Die Kooperation und die Vertikalität der Angriffe verleihen diesen Kämpfen eine einzigartige Spannung, zwischen Kolossjagd und Rettung unter Druck.
Ein verkanntes Juwel
Mit bissig-dystopischem Pitch verdammt dieser Vita-exklusive Action-Jäger seine Gefangenen zu einer Million Jahren Haft, die sich durch das Erlegen riesiger Legionen abbauen lassen. Sein repetitiver Rhythmus und der inzwischen abgeschaltete Online-Modus haben ihm geschadet. Für Fans flotter Hunting Games und origineller Welten behält er einen einzigartigen Reiz, den man solo neu entdecken sollte.
Lohnt sich Freedom Wars 2026 noch?
Als Action-RPG von Japan Studio und Dimps taucht Freedom Wars den Spieler in eine dystopische Zukunft, in der Gefangene eine Strafe von einer Million Jahren verbüßen, indem sie Riesenmaschinen jagen, um ihre Freiheit zurückzukaufen. Das Klauen-Greifhaken-System zum Festkrallen an den Kolossen, die flotte Koop-Action und die bedrückende soziale Welt bilden eine originelle, fordernde Formel. Die steile Lernkurve und die Abschaltung der Online-Server wiegen schwer. Für Fans kooperativer Monsterjagd oder Neugierige auf eine eigenwillige Dystopie behält der Titel ein bewahrtes starkes Konzept und eine bewahrte Action.