Eine Capcom JoJo Umsetzung, prachtvoll animiert und für hochklassige Kämpfe gebaut. Das Roster ist Kult, die Stands spektakulär und das System tief. Ein bei Fans verehrter Klassiker.
Euer Urteil
Kategorie
Kampfspiel2 Spieler12+
Beschreibung
Jotaro Kujo und seine Stand-Verbündeten bekämpfen DIOs Handlanger in diesem Capcom 2D-Kampfspiel, das vom Kult-Manga adaptiert wurde. Herausgegeben von Capcom, erschienen in den Vereinigten Staaten im Oktober 1999. 2D-Kampfspiel mit ikonischen JoJo-Charakteren, Stand-System als Geisterwaffen, Grafiken getreu dem Manga. Amerikanische Version.
JoJo's Bizarre Adventure im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Araki's Manga bis in seine unwahrscheinlichen Posen treu, überträgt das Spiel dessen nervösen Strich, seine starken Schatten und seine scharfen Farben. Die Stände brechen in spektralen Garben von wilder Theatralik hervor. Dieser grafische Respekt vor dem Original macht es zu einer der stilvollsten 2D-Adaptionen von Capcom.
Funkig und theatralisch klebt die musikalische Begleitung am Panache der Stands und an der Maßlosigkeit des von Capcom adaptierten Mangas. Jede Figur hat ihr eigenes Thema, zwischen nervösem Groove und flammenden Höhenflügen, und unterstreicht den unnachahmlichen Stil der Kämpfe. Diese farbenfrohe Musik führt den Wahnsinn des Originalwerks herrlich fort.
Die NTSC-Ausgabe von JoJo's Bizarre Adventure ist die US-Fassung von Capcoms Dreamcast-Port mit bescheidener Auflage. Wertgewinn durch JoJos späten westlichen Durchbruch.
Spaß zu mehreren
Eine schillernde Umsetzung des Kult-Mangas, in der jeder Kämpfer seinen Stand beschwört für Duelle, die so stilvoll wie taktisch sind. Das Aufeinandertreffen lebt vom Lesen der Posen, Ausweichmanöver und der Arten, mit oder ohne Geist anzugreifen. Der Wettkampf ist sehr ausdrucksstark, voller Angeberei, und die Werktreue entlockt Kennern bei jeder Anspielung Jubel.
Lohnt sich JoJo's Bizarre Adventure 2026 noch?
Capcoms Umsetzung des Mangas von Hirohiko Araki entwickelt in diesem 2D Versus ein Stand System, das einzelne Kämpfer auf dem Schirm verdoppelt. Die Bildsprache strahlt weiterhin und bleibt der Vorlage treu, der Wiederspielwert lebt von der Castvielfalt und der flüssigen Capcom Engine der Zeit. Die Dreamcast Fassung ergänzt den Arcade Kern um einen großzügigen Storymodus. Weniger technisch als Street Fighter III, mit irrer Identität und purem Charme.