We Love Katamari treibt Absurdität und Genialität von Katamari Damacy weiter. Ideenreiche Levels, sonniger Soundtrack und packendes Gameplay.
Euer Urteil
Kategorie
Action2 Spieler3+
Koop
Beschreibung
Ein Namco-und-Bandai-Actionspiel aus dem Jahr 2005, die direkte We-Love-Katamari-Fortsetzung des Keita-Takahashi-Meisterwerks Katamari Damacy. Der Kosmos-König, nun berühmt, befiehlt seinem Sohn dem Prinzen, Fan-Wünsche zu erfüllen, indem er verschiedene kosmische Objekte durch Rollen von Katamaris erschafft. Über 30 vielfältige Stages (Schule, Haus, Ozean), neue Kräfte (Meerjungfrau, Bär), charmante selbstironische Erzählung. Großzügigere und kreativere Fortsetzung als das Original. Meisterwerk.
We Love Katamari im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Eine spritzige Collage aus Alltagsgegenständen, minimalistische Formen und strahlende Pop-Farben: Die Ästhetik umarmt eine fröhliche, bewusste Naivität. Die absurde Anhäufung wird zu einem hypnotischen, euphorischen visuellen Ballett. Diese grafische Verspieltheit, einzigartig und ungezügelt, macht das Spiel zu einem ebenso seltsamen wie unwiderstehlichen Ufo.
Köstlich durchgeknallt, mischt die Musik von Yu Miyake und seinen Gästen Jazz, Lounge, Samba, J-Pop und unwahrscheinliche Chöre zu einem euphorisierenden Patchwork. Jeder Track passt zur jubelnden Absurdität des Spiels mit einem wilden Einfallsreichtum. Dieser Kult-Soundtrack, fröhlich unklassifizierbar, wurde so berühmt wie das Spiel selbst.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Die Rückkehr der verrücktesten klebrigen Kugel des Spielens, mit irren neuen Levels, in denen man absolut alles ansammelt, von Bonbons bis zu Kontinenten. Die Befriedigung, sein Katamari anschwellen zu sehen, bleibt einzigartig, und der schräge Humor verzaubert von Anfang bis Ende. Bunt, schrullig und von einem unwiderstehlichen Soundtrack getragen, ein jubelnder Nachfolger von unversehrter Originalität.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Das absurde Rollen wieder aufzugreifen und diesmal auf immer schrägere Fanwünsche einzugehen erneuert das Vergnügen, alles auf seinem Weg zusammenzuballen. Ein besseres Volumen anzupeilen und die versteckten Geschenke aufzuspüren entfacht unablässig die Lust, ein Level erneut zu spielen. Das Konzept bleibt dem Original nahe, doch dieser Erfindungsreichtum, dieser eingängige Soundtrack und dieser schräge Ton bewahren einen hartnäckigen Charme.
Ein Nachfolger des verblüffenden Katamari Damacy, We Love Katamari lässt eine Kugel rollen, die die ganze Welt aufsammelt, in einem schrägen Pop-Geist, der zum Sinnbild japanischer Originalität wurde. Im Westen noch verbreitet, liegt sein Interesse in diesem absurden Charme und seinem Kultserienstatus statt in Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Fans einzigartiger Spielkonzepte.
Spaß zu mehreren
Ein Objekt-Roller, so zärtlich wie schräg, der einen Koop-Modus bietet, in dem zwei Spieler dieselbe Kugel schieben, um das ganze Universum zu verschlingen. Das Teamwork ist lustig und fordernd: sich abzustimmen, um nicht jeder seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt echte Vertrautheit, gespickt mit Gelächter bei jedem Ausschlag. Originell und warm, macht es das absurde Sammeln zur Duo-Nummer, in der der kleinste Patzer zum denkwürdigen Gag wird.
Ein Kult-Cover
Herzen, Collagen und Bonbonfarben: Das westliche Cover feiert die Liebe zum Katamari in einer zärtlichen, hochvitaminisierten grafischen Fülle. Der kosmische König und sein Hofstaat quellen aus dem Rahmen, treu dem sanft anarchischen Geist der Serie. Erfreulich und sofort erkennbar, pflegt das Bild eine poppige Süße, die auf den ersten Blick entwaffnet.
Wenn das Spiel die vierte Wand durchbricht
Eine Fortsetzung, die fröhlich weiß, dass sie eine ist: Der kosmische König und seine Welt wissen, dass der erste Teil ein Triumph war, und es sind die Fans selbst – du eingeschlossen –, die nach neuen Dingen zum Aufrollen verlangen. Dieser dem Spieler und seiner Leidenschaft vorgehaltene Spiegel, voll bunter Selbstironie, macht die Riesenkugel zu einer ebenso listigen wie zärtlichen Liebeserklärung.
Lohnt sich We Love Katamari 2026 noch?
Auf PS2 2005 erschienen, erweitert Namcos Projekt die geniale Idee von Katamari Damacy mit einer köstlichen Selbstironie, da die Level aus den Wünschen der Fans des Vorgängers entstehen. Eine klebrige Kugel zu rollen, die alles aufsammelt, vom Fingerhut bis zum Kontinent, bleibt eine pure taktile Freude, getragen von größerer Situationsvielfalt. Die naive Bildsprache, die leuchtende Palette und der japanische Pop Soundtrack bleiben unnachahmlich. Die kurze Länge und die Wiederholung des zentralen Ziels zählen zu den wenigen Vorbehalten. Eine reichere und ebenso freudvolle Fortsetzung.