Zone of the Enders startet Kojimas Mecha-Saga. Flüssige Luftkämpfe, Yoji-Shinkawa-Design und Science-Fiction-Stimmung. Kurz, aber selten elegant.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler12+
Beschreibung
Ein Konami-und-Hideo-Kojima-Actionspiel aus dem Jahr 2001, der erste westliche Zone-of-the-Enders-Marken-Teil von Hideo Kojima (Metal Gear Solid). Pilot Leo Stenbuck pilotiert das Orbital Frame Jehuty (futuristisches Kampf-Mecha), um die marsianische Raumstation Antilia zu verteidigen. Dynamischer Third-Person-3D-Kampf mit agilem Mecha, Yoji-Shinkawa-Cyberpunk-Anime-Ästhetik. Westliche Veröffentlichung in USA und Europa, Markengeburt.
Zone of the Enders im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Schlanke Mechs in messerscharfem Cel-Shading von Yoji Shinkawa, fulminante Kämpfe und brillante Lichteffekte: Die Anime-Ästhetik erwacht in Echtzeit zum Leben. Die Flüssigkeit der Gefechte und die Eleganz des Designs heben sich von allem anderen ab. Diese visuelle Identität, edel und futuristisch, bewahrt eine unversehrte Modernität.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Fesselnd"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Kurz"
Technische Infos
💾1,4 GB📅01/03/2001
Veröffentlicht von Konami
Zone of the Enders (PS2): Preis, Wert & Seltenheit
Ein Mecha-Actionspiel von Kojima Productions, Zone of the Enders bietet flotte Luftkämpfe an den Steuern eines wendigen Roboters, lange mit der beiliegenden spielbaren Metal-Gear-Solid-2-Demo verbunden. Im Westen noch verbreitet, liegt sein Interesse in dieser Kojima-Abstammung und dieser denkwürdigen Werbeverbindung statt in Knappheit. Ein bei Fans von Mecha-Action geschätztes Stück.
Denkwürdige Bosse
Am Steuer eines übermächtigen Orbital Frame liefert dieses Mecha-Actionspiel Luftduelle von schwindelerregender Geschwindigkeit gegen ebenso flinke feindliche Rüstungen. Anvisieren, Ausweichen und der Wechsel zwischen Laserklingen und gelenkten Schüssen in der Schwerelosigkeit verlangen scharfe Reflexe. Die Flüssigkeit dieser Roboterturniere und ihre nervöse Energie legen das Fundament einer Formel, die der Nachfolger höher treiben würde.
Ein verkanntes Juwel
Viele kauften es wegen der Metal-Gear-Solid-2-Demo in der Schachtel und übersahen das Spiel selbst: Mecha-Kämpfe von berauschender Flüssigkeit, ganz aus Tempo und Vertikalität. Kurz und etwas repetitiv, litt es unter diesem unfairen Ruf. Fans flotter Luftaction entdecken jedoch eine bemerkenswert ausgereifte Mechanik.
Lohnt sich Zone of the Enders 2026 noch?
Auf PS2 2001 erschienen, legte Konamis von Hideo Kojima betreutes Projekt die Grundlagen einer nervösen, aerialen Roboteraction, in der man den Mecha Jehuty in schnellen Kämpfen aus Distanzfeuer und Nahkampf steuert. Das Lock on System, die Flüssigkeit der dreidimensionalen Bewegung und die filmische Inszenierung beeindruckten zum Start. Die intimere Geschichte als es scheint begleitet einen berauschenden Machtzuwachs. Die sehr kurze Länge und eine repetitive Struktur wiegen. Eine interessante Grundlage der Saga.