Beschreibung
Rundenbasiertes Strategiespiel, entwickelt von Intelligent Systems auf dem GBA. Von Nintendo veröffentlicht, erschienen in Europa im Januar 2002. Spieler kommandieren Armeen mit verschiedenen Kommandeuren mit einzigartigen Fähigkeiten auf abwechslungsreichen Karten. 20-Missionen-Kampagne, Kriegsraum-Modus, Link-Kabel-Multiplayer und Karten-Editor.
Advance Wars im Test
Einheiten über ein Raster zu bewegen wirkte nie so klar: Jede Karte ist ein kleines Rätsel, in dem Gelände, Verstärkungen und die Wahl der Kommandeure gleich viel wiegen. Die makellose Übersichtlichkeit und die taktische Tiefe passen ideal zu Partien zwischendurch. Ein Maßstab des Genres, der sich noch heute ohne die kleinste Falte wiederspielt.
Eine Fabrik einnehmen, die richtige Einheit aufstellen und die gegnerische Armee Feld für Feld einkesseln ergibt ein glasklares taktisches Denken, dessen Züge man pausenlos aneinanderreiht. Jede Karte stellt ein neues militärisches Rätsel und schaltet CO-Fähigkeiten und Nebenaufgaben frei. Der Schwierigkeitsgrad steigt mitunter schroff an, doch diese Balance aus Lesbarkeit und Tiefe bleibt ein stets fesselndes Vorbild ihres Genres.
Die zwanzig Kampagnenmissionen abzuschließen ist erst der Anfang, denn die wahre Spielzeit entfaltet sich im Kriegsraum, in den freischaltbaren Karten und im Wiederspielwert jedes Kommandanten. Die Taktik auf Bestwertung zu trimmen, den Karteneditor zu meistern und einen Freund per Link-Kabel herauszufordern vervielfacht die Stunden, ohne je zu ermüden. Diese strategische Tiefe begründet seinen Ruf als zeitloser Maßstab.