Ein Meisterwerk von Ubisoft Montréal: Action, Erkundung und Ermittlung in einer farbenfrohen Originalwelt. Einfallsreiche Geschichte, unvergessliche Charaktere, große Spielfreiheit. Bei Veröffentlichung unterschätzt, heute als Klassiker anerkannt.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler12+
Beschreibung
Ein 2003 unter der Regie von Michel Ancel bei Ubisoft entstandenes Adventure, in dem die Fotojournalistin Jade einer politischen Verschwörung auf dem Planeten Hillys nachgeht. Bei Erscheinen ein kommerzieller Misserfolg, ist es längst einer der großen Kult-Klassiker des Mediums – geliebt für Erzählung, Welt und Heldin.
Beyond Good & Evil im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Nur wenige Welten wirken so warm wie der Planet Hillys, gewebt aus vermischten Kulturen, leuchtenden Farben und ausdrucksstarken Gesichtern. Jades Kameraobjektiv wird zum echten ästhetischen Prinzip und lädt ein, diese Welt ebenso zu betrachten wie zu durchstreifen. Bis zum kleinsten NPC stimmig, erklärt dieser zeitlose Stil seinen Kultstatus.
Aus Christophe Héral entspringt eine kunterbunte Klangwelt, in der Weltmusik-Texturen, Reggae-Akzente und ergreifende Höhenflüge einander antworten. Der gefälschte Propaganda-Jingle wie die intimsten Themen brennen sich lange nach dem letzten Bild ein. Diese feinfühlige, erfinderische Musik nährt den Kultstatus des Spiels voll und ganz.
Eine mutige Reporterin, verstrickt in eine Staatsverschwörung, recherchiert Jade eine Wahrheit, die die Macht mit Propaganda erstickt. Unter dem Abenteuer verläuft eine erstaunlich politische Aussage über Manipulation und Widerstand. Getragen von einer liebenswerten Heldin und einem markanten Finale, hat diese humanistische Erzählung nichts von ihrer Aktualität verloren.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾1,5 GB📅11/11/2003
Veröffentlicht von Ubisoft
Beyond Good & Evil (PS2): Preis, Wert & Seltenheit
Ein Michel-Ancel-Action-Adventure, gelobt für seine Reporterheldin, seine kohärente Welt und einen Ton aus Ermittlung, Stealth und Emotion, trotz kommerziellen Misserfolgs bei Erscheinen zum Kultklassiker geworden. Noch recht verbreitet, liegt sein Interesse in dieser Aura eines zu Unrecht übersehenen Werks statt in Knappheit. Ein erstklassiges Stück für Fans eigenwilliger Abenteuer der PS2-Ära.
Lohnt sich Beyond Good & Evil 2026 noch?
Auf PS2 2003 erschienen, zählt Michel Ancels und Ubisoft Montpelliers Projekt weiterhin zu den herzlichsten Erzählungen, die Ubisoft je veröffentlicht hat. Der Planet Hillys, seine tierischen Bewohner und Jades Recherche im Auftrag einer freien Presse bewahren bis heute einen unverwechselbaren Ton. Die Mischung aus Schleichen, Fotografie, leichten Kämpfen und Hovercraft Erkundung verlangt etwas Geduld mit steifer Steuerung und launischer Kamera, doch Schreibe, Musik und Erzähltempo bleiben bemerkenswert. Klare Empfehlung.