Japanischer Horror von Hifumi Kouno und Hudson, eiskalte Telefon-Atmosphäre mit Handys, die aus dem Jenseits klingeln. Verlassene Häuser, rachsüchtige Geister, Atmosphäre-Rätsel, fragmentierte Erzählung. Kein direkter Kampf, man flieht oder betet. Bemerkenswerte Audio, Wiimote-Vibration für Schauer. Ungleichmäßige Schwierigkeit und manchmal verwirrender Fortschritt, aber garantierte Gänsehaut für J-Horror-Fans.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler16+
Beschreibung
Überlebensspiel, entwickelt von Hudson Soft und im März 2011 in Japan veröffentlicht. Eine Gruppe junger Menschen, die auf einer mysteriösen Insel gestrandet ist, muss zusammenarbeiten, um die Opferrituale seltsamer Wesenheiten zu überleben. Der Mehrspielermodus unterstützt bis zu vier Spieler in Kooperation und Wettbewerb, während die Wiimote dazu dient, die verschiedenen Bereiche der Insel zu erkunden. Das Spiel erzeugt eine Atmosphäre psychologischen Schreckens und ist ein origineller Horror-Survival-Titel, der ausschließlich für den japanischen Markt erschienen ist.
Ikenie no Yoru im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Dunkelheit ist hier ein Material und kein Fehlen. Hudson beleuchtet seine Innenräume nur mit getragenen Lampen, sodass ein Flur auf einen zitternden Kegel inmitten von vollem Schwarz schrumpft, und bezieht sein Mobiliar aus der ländlichen japanischen Bildwelt, geflochtene Seile, gespanntes Papier, hängende Strohpuppen. Nichts wird je ganz gezeigt, und gerade dieser Ausschnitt setzt die Angst.
Der Soundtrack setzt auf das Beinahe-Nichts. Über lange Minuten hört man nur arbeitendes Holz, einen Tropfen, einen Luftzug, und der Spieler lauscht der Kulisse schließlich, wie man nachts einem Haus lauscht. Wenn endlich eine Fläche einsetzt, ist sie tief, durchgehend, ohne erkennbare Melodie, und dient weniger der Begleitung als dem Hinweis, dass man nicht mehr allein ist.
Die Erzählung ruht auf einer grausamen Rechnung: Das Ritual verlangt einen Namen, und die Gruppe hat mehrere. Jedes Verschwinden zieht den Kreis der Lebenden enger, ohne je klar zu sagen, wer wen bestimmt hat, und die vor Ort gefundenen Papiere legen nahe, dass der Brauch schon lange zuvor geübt wurde. Die Angst kommt weniger von dem, was umgeht, als von dem, wozu die Überlebenden bereit sind.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Ein japanisches Horror Adventure von Chunsoft: Ikenie no Yoru stürzt eine Gruppe Besucher in ein verfluchtes Berggebäude, wo sie eine bedrohliche Präsenz überleben müssen. Der Titel nutzt die Remote als Taschenlampe und Bewegungserkennung, um zu durchsuchen und auf Erscheinungen zu reagieren, in der Tradition japanischer narrativer Survival Spiele. Die bedrückende Atmosphäre und Inszenierung funktionieren, doch die unübersetzte Japan Exklusivität verschließt den Zugang. Eine Kuriosität für Freunde japanischen Horrors.