Game-Boy-Metroid II, direkter NES-Nachfolger. Samus Aran auf SR388 zur Ausrottung der Metroids, nicht-lineare Vertikal-Labyrinth-Struktur. Ehrgeiziger als das NES, klaustrophobischer, ein minimalistischer Soundtrack, der bleibt. Lesbarkeit im Monochrom manchmal unklar, doch eines der größten Game-Boy-Spiele. Pflicht.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler7+
Beschreibung
Fortsetzung des NES-Spiels Metroid auf dem Game Boy, in der Samus Aran den Planeten SR388 erkundet, um die Metroid-Bedrohung an ihrer Quelle auszulöschen. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 1991 in Europa und Nordamerika. Nichtlineare labyrinthartige Erkundung, neue Formen von Samus, sich entwickelnde Metroids und Bosse sowie eine klaustrophobische Atmosphäre.
Metroid II - Return of Samus im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Ein Labyrinth erstickender Höhlen, in wenigen Grautönen wiedergegeben: Der Planet SR388 destilliert eine mineralische, bedrückende Einsamkeit. Die Dunkelheit der Tunnel und das organische Design der Metroids stiften eine Spannung, die nie nachlässt. Diese klaustrophobische Atmosphäre, auf dem Game Boy erstaunlich, prägt sich dauerhaft ein.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Lang"
Technische Infos
💾0,11 MB📅01/11/1991
Veröffentlicht von Nintendo
Metroid II - Return of Samus (Game Boy): Preis, Wert & Seltenheit
Einziges 2D Kapitel zwischen dem ursprünglichen Metroid und Super Metroid, das die endgültige Silhouette von Samus' Helm festlegt und die Metroid Königin einführt. Die Fan Neuinterpretation AM2R und anschließend das offizielle Samus Returns Remake haben das Interesse an der originalen Game Boy Fassung neu belebt, statt sie zu verdrängen. Der weltweite Pappschuber zeigt sich häufig stark abgenutzt, was den Aufschlag auf saubere Komplettexemplare mit SR388 Weltkarte deutlich hält.
Denkwürdige Bosse
Die gesamte Jagd auf SR388 dreht sich um dieselbe Beute in voller Mutation: vom Alpha-Metroid bis zum furchterregenden Omega wird jede Form größer und aggressiver. Die finale Konfrontation mit der kolossalen Königin krönt diese Eskalation. Eine drückende Einsamkeit und die sich wandelnden Kämpfe verleihen dieser Jagd eine einzigartige Spannung, lange vor den Standards des Genres.
Ein Kult-Cover
Vor pechschwarzem Hintergrund taucht Samus mit gesenktem Helm vor einer Metroid-Larve mit glänzenden Mandibeln auf, ein Augenblick, eingefroren kurz vor dem Aufeinandertreffen. Die kalte Farbpalette und der enge Bildausschnitt vermitteln die Einsamkeit und Gefahr der Höhlen von SR388. Karg und bedrohlich kündigt das Bild wortlos die klaustrophobische Jagd an, die den Spieler erwartet.
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Als direkter Nachfolger des NES-Metroid schickt Metroid II Samus nach SR388, um die namensgebende Spezies auszulöschen. Die labyrinthische Vertikalstruktur verlangt eine echte mentale Karte, und der minimalistische, fast ambientartige Soundtrack vertieft eine für den Game Boy seltene Klaustrophobie. Das Monochrom erschwert das Lesen der Räume mitunter, doch die metroidvaniahafte Ambition bleibt intakt und die Stimmung ähnelt keinem anderen Teil der Reihe. Wer die Kanten und das eigene Tempo akzeptiert, erlebt weiterhin etwas Prägendes.