Rayman 3 Hoodlum Havoc setzt auf slapstickreiche Action und farbige Power-ups. Schneller als Rayman 2, voller Gags und in einem funkelnden Glade. Ein lockerer Hüpfer.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run4 Spieler7+
Beschreibung
Eine 3D-Fortsetzung von Michel Ancel und Ubisoft Paris aus dem Jahr 2003 (Korea, Europa, USA), das dritte Rayman-Spiel. André der Hoodlum, ein Schattenfresser, hat die Bewohner des Glade of Dreams in bedrohliche Hoodlums verwandelt. Abwechslungsreiche thematische Levels (gotisch, amerikanisch, mittelalterlich), dichter visueller Humor und ausgereiftes Plattform-Gameplay.
Rayman 3 - Hoodlum Havoc im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Rayman 3 tauscht die beschauliche Märchenwelt gegen puren Cartoon. Jede Welt parodiert ein eigenes Register, sonnige Lichtung, Konservenfabrik, billige Gotik-Kulisse, während dauerhaft eine Arcade-Oberfläche eingeblendet bleibt, blinkender Punktestand und Combo-Zähler. Die Klamotte siegt hier klar über die Poesie.
Der Soundtrack beugt sich dem Punktesystem. Je mehr Combos der Spieler aneinanderreiht, desto voller wird er, fügt stufenweise Blech und Perkussion hinzu und fällt zurück, sobald der Zähler leerläuft. Die Themen reagieren auf das Können statt auf die Kulisse und machen jedes Level zu einer Darbietung, deren Wucht den Wagemut belohnt.
Der dritte 3D-Rayman von Michel Ancel, stärker auf Humor und Action setzend als die Vorgänger. In allen Gebieten massenhaft verkauft, bleibt er sehr verbreitet und günstig, ohne kursrechtfertigende Knappheit. Sein Reiz liegt im Rang des letzten großen Autoren-3D-Rayman vor einer langen Reihenpause, ein Heritage-Interesse mehr als ein spekulatives.
Spaß zu mehreren
Ein vor Humor sprühender 3D-Platformer, dessen Nebenmodi und Minispiele eine gesellige Mehrspieler-Dimension ergänzen. Der kollektive Spaß kommt von den Score-Herausforderungen, die man sich stellt, und dem Lachen über die schrägen Verwandlungen des Helden. Leicht und voller Charakter, setzt es auf gutmütigen Spaß statt erbitterten Wettkampf und startet gern neu, um die Läufe in entspannter Stimmung zu vergleichen.
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Auf PS2 2003 erschienen, erweitert Ubisofts Projekt die Reihe mit einem dreidimensionalen Plattformer von komischerem, verrückterem Ton als seine Vorgänger. Die temporären Kräfte, die durch die Level aufgesammelt werden und Raymans Fäuste verwandeln, variieren Ansätze und Tempo. Die bunte, gepflegte Bildsprache und ein Wertungssystem, das Combos belohnt, geben Relief. Der derbe Humor und einige ungleiche Sequenzen spalten. Weniger ikonisch als Rayman 2, bleibt das Ganze ein großzügiger, solider Plattformer für Freunde des Genres.