Namco schlagen kräftig zu, mit Soulcalibur IV, das Star Wars über Vader, Yoda und den Schüler in den Ring holt. Der Kampf bleibt elegant, das Critical-Finish-System macht Spaß, und die Crossover-Zugaben machen den Teil zu einem absoluten Muss für Liebhaber von Project Souls bedachtem Versus.
Euer Urteil
Kategorie
Kampfspiel2 Spieler16+
Beschreibung
Dreidimensionales Kampfspiel, entwickelt von Project Soul und veröffentlicht von Namco Bandai im Juli 2008. Die legendären Krieger aus Soulcalibur IV messen sich in Arenen miteinander, begleitet von den Gastcharakteren Yoda und Darth Vader aus Star Wars. Das technisch anspruchsvolle Nahkampfsystem mit Hieb- und Stichwaffen wird durch Mechaniken wie Critical Finish und zerstörbare Rüstungen ergänzt, während der ausgedehnte Solo-Modus Turm der Seelen ein eigenständiges Einzelspieler-Erlebnis bietet. Es handelt sich um den vierten Teil der Soul-Calibur-Reihe.
Soulcalibur IV im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Die Rüstung zerbricht auf dem Bildschirm: Jedes Ausrüstungsstück hat eigene Widerstandskraft und zerspringt unter Schlägen, sodass ein Kämpfer die Runde zerlumpt beendet, Brustpanzer gespalten und Helm davongeflogen. Das Spiel fügt zudem Gäste aus einem Science-Fiction-Universum hinzu, Ritter in schwarzer Rüstung inmitten von Renaissanceseide, ein Kontrast, den nichts abmildert.
Die Partitur ergreift Partei für die gesungene Erzählung: lateinische Chöre wie liturgischer Gesang behandelt, gespannte Streicher und feierliches Blech, die das Duell eher als Episode einer Legende denn als Kampf begreifen. Ein Motiv des verfluchten Schwertes kehrt in fast jedem Stück wieder, stets in Moll, sodass der Gegenstand des Konflikts zu hören ist, bevor er überhaupt erscheint.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Waffenkampf in seiner ganzen Pracht: Duelle von vorbildlicher Flüssigkeit, eng getimte Paraden und Figuren von irrer Eleganz. Die Steuerung empfängt Anfänger, doch die Tiefe belohnt Stunden der Übung. Ein großzügiger Charakter-Editor und prestigeträchtige Gäste runden es ab. Spektakulär und raffiniert, ein Gipfel des Waffen-Versus.
Nordamerikanische Ausgabe (NTSC-U) von Soulcalibur IV, einem Teil von Namcos Waffen-Kampfspiel, geprägt vom Auftritt von Star-Wars-Figuren als Gästen, eine Besonderheit, die diese Generation auszeichnet. Noch verbreitet, beruht das Sammlerinteresse auf diesem unerwarteten Lizenz-Crossover und der Solidität des Versus statt auf Knappheit. Ein bei Kampfspiel-Fans der Konsole geschätztes Stück, zugänglich und gut beleumundet.
Spaß zu mehreren
Waffenkampf von bemerkenswerter Eleganz und Klarheit, in dem freie Bewegung in acht Richtungen Duelle so tief wie zugänglich macht. Der Wettkampf belohnt das Lesen von Distanzen und das Beherrschen von Paraden, in einer klaren Rivalität, die Anfänger wie Profis aufnimmt. Das lokale Versus bleibt ein Genuss zum Neustart, gespickt mit spektakulären Wendungen, die beide Spieler aufspringen lassen.
Lohnt sich Soulcalibur IV 2026 noch?
Auf Xbox 360 2008 erschienen, ist Namcos Soulcalibur IV einer der Gipfel der waffenbasierten Kampfreihe, gelobt für die Schönheit seiner dreidimensionalen Zusammenstöße und die Präzision seines Spielsystems. Die Verwaltung von Waffen, Deckung und Würfen, zugänglich und doch tief, belohnt Meisterschaft, und der Gastauftritt der Star Wars Figuren prägt die Zeit. Der Charaktererstellungsmodus und der Soloinhalt reizen. Das Abschalten der Onlineserver begrenzt die Wettkampfseite. Doch lokal und solo bleiben exzellent. Für Freunde waffenbasierter Versus Kämpfe behält der Titel einen starken Reiz.