Dritter Thief von Ion Storm, Konsolenport des klassischen PC-Stealth-Spiels. Garrett stiehlt und spioniert in einer dunklen viktorianischen Stadt. Ausgezeichnete Schattenmechanik. Die Bibliothek des Waisenhauses bleibt terrorisierend. Ein Stealth-Klassiker für Xbox.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler16+
Beschreibung
Garrett der Meisterdieb kehrt zurück, um Herrenhäuser und Kathedralen einer korrupten Fantasiestadt zu infiltrieren, mit Schatten, Ablenkungen und Gadgets ohne direkten Kampf. Herausgegeben von Eidos Interactive, erschienen 2004 in den USA und Europa. Dritter Thief-Teil von Ion Storm mit optionaler Third-Person-Kamera und offenen Stadtzonen.
Thief - Deadly Shadows im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Eine in Schatten getauchte gotische mittelalterliche Stadt, Fackellicht und permanentes Helldunkel: Das Spiel macht die Dunkelheit zu seinem Spielplatz und seiner Ästhetik. Die Körnung der Kulissen und die gedämpfte Atmosphäre ergeben eine verstohlene Immersion von seltener Dichte. Diese visuelle Regie, dunkel und ausgefeilt, dient der Kunst der Infiltration meisterhaft.
Das Level der verlassenen Anstalt kommt völlig ohne Musik aus: Es bleiben nur Aufnahmen von Kinderstimmen, Türen, die von selbst zuschlagen, und ein Lüftungsrauschen, das je nach Stockwerk die Tonhöhe wechselt. Anderswo zeigt eine tiefe Fläche lediglich an, dass sich eine Wache nähert, und zieht sich zurück, ohne je eine Melodie gebildet zu haben.
Garrett hat keine Sache: Er stiehlt, um zu leben, weist beide Fraktionen zurück, die um die Stadt streiten, und steht dennoch im Zentrum einer Prophezeiung, weil seine Einbrüche die richtigen Leute stören. Die Erzählung behält diesen Zynismus bis zum Schluss, und der Dieb nimmt die Heldenrolle, die man ihm anhängen will, nie an.
Ein Ion-Storm-Stealth-Spiel, Thief Deadly Shadows setzt auf Schatten, Geräusch und die Vorsicht des Meisterdiebs Garrett in einer dichten gotischen Stimmung, mehr als auf Action. Auf Xbox recht selten geworden, liegt sein Interesse in diesem anspruchsvollen Schleichansatz und seiner Kultatmosphäre statt in weiter Verbreitung. Ein bei Fans immersiven Schleichens geschätztes Stück.
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Ion Storms 2004 erschienenes Projekt liefert Garretts drittes Abenteuer, jetzt in Ego und Third Person spielbar. Die Stadt als Hub zwischen den Missionen, die sorgfältig gestalteten Raubzüge und der Schatten als zentraler Wert wahren eine starke Identität. Die Mission The Cradle bleibt eine der eindrücklichsten Horrorszenen des Mediums. Die Engine ist gealtert und einige Ladezonen brechen den Rhythmus. Empfehlung für Liebhaber autorengeprägter Schleichspiele und Ion Storm Anhänger.