Virtua Fighter 4 modernisiert Segas 3D-Saga auf der PS2. Technische Kämpfe, üppige Solomodi und erfreulicher Quest-Modus. Spröder als Tekken, tief.
Euer Urteil
Kategorie
Kampfspiel2 Spieler12+
Beschreibung
Ein Sega-AM2-3D-Kämpfer aus dem Jahr 2002, der vierte Haupt-Virtua-Fighter-Marken-Teil und der erste auf der PS2. Wichtige technische 3D-Überarbeitung, Roster von 14 Charakteren einschließlich Neuzugängen Lei Fei (Shaolin-Kung-Fu) und Vanessa Lewis (Vale Tudo). Signatur-technische-Kampfmechaniken (Parries, Escapes, Throw Escapes), unerreichte taktische Tiefe. Treue PS2-Adaption der Naomi-2-Arcade. Absolute Referenz des technischen 3D-Kampfes.
Virtua Fighter 4 im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Die Art Direction zielt auf einen entkleideten martialischen Realismus. Keine Fantasy noch übernatürliche Waffen: Sega-AM2 modelliert Kämpfer mit echten Stilen, Karate, Judo, Ringen, in klaren Dojos, Arenen und Plätzen, in glaubwürdigem Licht gebadet. Die Körper, Muskulaturen und Posen suchen die Exaktheit der Geste statt des Spektakulären.
Der Soundtrack vermählt sich der Nüchternheit des Zusammenstoßes. Fern der grellen Fanfaren des Genres bleibt die Musik diskret und funktional: gehaltene Flächen, gleichmäßige Rhythmen, Atmosphären, die den Kampf begleiten, ohne ihn je zu decken. Der Akzent liegt eher auf den Klängen des Körpers und des Aufpralls, Zusammenstöße von Paraden, gleitende Schritte, Atemzüge, klar eingefangen.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Minuten"
Suchtfaktor
"Packend"
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Ein Kampfsystem von legendärer Finesse zu meistern eröffnet einen nahezu bodenlosen Raum, sich zu verbessern. Die Ketten zu lernen, jeden Charakter zu studieren und im Versus anzutreten füllt unzählige Stunden Training. Diese technische Tiefe, ein Genre-Maßstab, verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf eines fordernden Prüglers.
Japanische und asiatische Auflage von Virtua Fighter 4, schwerer zusammenzutragen als die westlichen Ausgaben, für diese Säule von Segas technischem Versus in den der Spielhalle am stärksten verbundenen Märkten. Diese regionale Pressung reizt alle, die die Reihe an der Quelle sammeln, in lokaler Aufmachung. Ihr Interesse beruht vor allem auf dieser geografischen Knappheit der asiatischen Fassung, über der gängigen Westveröffentlichung, in einer Nische versierter Spieler.
Spaß zu mehreren
Ein 3D-Prügler von chirurgischer Präzision, bei dem jeder Schritt, jede Deckung und jeder Konter auf einem feinen Lesen des Gegners ruht. Der Wettkampf ist anspruchsvoll und zutiefst technisch und belohnt Geduld und Matchup-Wissen statt Raserei. Oberflächlich karg, aber abgründig reich, fasziniert es ernsthafte Duellanten und nährt Rivalitäten, in denen jede Runde auf Pixel und Frame ausgetragen wird.
Lohnt sich Virtua Fighter 4 2026 noch?
Auf PS2 2002 erschienen, bringt Segas Projekt eine der strengsten und angesehensten Kampfsimulationen des Genres auf die Konsole, gebaut auf einem realistischen System ohne Projektile oder Magie, in dem alles auf Lesen, Timing und Beherrschung des Nahkampfs ruht. Die Tiefe der Techniken, die Finesse der Ausweichbewegungen und der vorbildliche Trainingsmodus machen es zur Referenz für Puristen. Die Modellierung und der Fluss beeindruckten zum Start. Die Strenge und der Anspruch schrecken Freunde leichten Spektakels ab. Ein Höhepunkt des technischen Versus Fighting.