Der originale Wonder Boy: ein spaßiger Old-School-Plattform-Runner. Rennen, springen, ausweichen. Einfach wie es sein kann, aber äußerst süchtig machend. Der Grundstein einer Saga, die immer besser wurde.
Euer Urteil
Kategorie
Jump ’n’ Run4 Spieler3+
Beschreibung
Wegweisender Plattformer, in dem Wonder Boy über tropische Inseln läuft, Früchte sammelt und dabei Feinden ausweicht. Von Sega herausgegeben, 1987 in Japan und Europa erschienen. Wonder Boy scrollt seitwärts durch die Level, sammelt Früchte, nutzt ein Skateboard und vielfältige Power-ups und tritt gegen Insel-Bosse an. Begründer der Wonder-Boy-Reihe auf dem Master System.
Wonder Boy im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Die Grafik ruht auf unmittelbarer Lesbarkeit: ein Kind im Lendenschurz, eine weiße Axt, farbige Früchte zum Aufsammeln, vor Hintergründen, in denen die Vegetation auf einige wiederholte, aber klare Formen zusammenschrumpft. Die Kulissen wechseln alle paar Zonen den Leitton, Wald, Höhle, Packeis, Nacht, was genügt, um einem völlig waagerechten Verlauf Rhythmus zu geben.
Ein einziges Thema begleitet fast die ganze Reise, eine hüpfende Melodie von wenigen Takten, deren Wiederholung eher zum Begleiter als zur Last wird, eine Wirkung, die aus einem sehr schlichten Umriss und einem nie drängenden Tempo entsteht. Die einzigen Wechsel kommen aus den Wasserzonen und vom Ende jeder Runde, was diesen Abwandlungen den Wert eines Ereignisses gibt.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Erster Eintrag der Wonder Boy Saga auf dem Master System, noch eng am Sega Automaten von 1986 als dessen häusliche Adaption. Japanische Veröffentlichung auf My Card mit Originallabel, PAL Fassung weiter verbreitet, doch der Pappschuber zeigt sich regelmäßig beschädigt. Gründungsstück für Vollsammler, die den Wonder Boy Baum vor der Monster Land Verzweigung und dem Übergang der Marke in den Westone Hub kartieren.
Spaß zu mehreren
Ein wegweisender Abenteuer-Plattformer, in dem ein Held über bunte Inseln springt und Früchte und Gegenstände zum Überleben sammelt. Ohne Simultanspiel auf der Konsole genießt man es als Staffel unter Nahestehenden: Man reicht das Pad an harten Stellen weiter, teilt Tipps und vergleicht seinen Fortschritt. Charmant und zugänglich, macht es geteilte Sessions zur geselligen Herausforderung, in der jeder das Abenteuer eine Stufe weiter treiben will als der Vorgänger.
Lohnt sich Wonder Boy 2026 noch?
Der erste Wonder Boy bleibt ein einfacher, gnadenlos wirkungsvoller Plattformer-Runner. Man sprintet nach rechts, springt, weicht aus und sammelt Früchte, um die Vitalität zu halten, und jeder Bildschirm verlangt Mikrotimings. Die Kurve ist fordernd und mancher Fallenkniff atmet eine andere Epoche, doch der Sog bleibt intakt. Für Freunde reiner Arcade-Plattformer und Sega-Historiker ein Fundament, das man kennen sollte, heute weiter angenehm für kurze Sessions, besonders für Score-Attack-Fans.