Batman Arkham City ist noch besser als Asylum. Offenes Gotham City, spielbare Catwoman, außergewöhnliche Bösewicht-Galerie mit Two-Face, Penguin und Ra's al Ghul. Meisterhafter Erzählung. Absolutes Meisterwerk.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler16+
Beschreibung
Direkte Fortsetzung von Arkham Asylum mit dem im Herzen Gothams errichteten Gefängnisbezirk Arkham City, in dem Batman Hugo Strange und den sterbenden Joker jagt. Veröffentlicht von Eidos und Warner Bros, erschienen 2011 in Europa, Japan und weltweit. Weite offene Stadtzone mit Gleitschirm und Enterhaken, Catwoman in eigenen Kapiteln spielbar, Riddler-Trophäen, Nebenmissionen mit Mr. Freeze, Pinguin und Two-Face.
Batman - Arkham City im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Ein nächtliches, gotisches, verregnetes Gotham, in Schatten und Neon getaucht: Die Stadt wird zu einer eigenständigen Figur. Das ausgefeilte Design der Gegner und die düstere Comic-Atmosphäre ergeben eine packende visuelle Identität. Diese Bildregie, dicht und stilvoll, verlieh dem Superheldenspiel seinen Adel.
Dunkel und filmisch, hüllt die Musik den Dunklen Ritter in ein gotisches Orchester mit unheimlichen Akzenten. Jede Konfrontation und jedes Schleichen durch die Schatten pulsiert von einer bedrohlichen Spannung, eines großen Films würdig. Diese klangliche Weite, dem Batman-Universum treu, veredelt die bedrückende Atmosphäre des Spiels.
In ein dem Chaos überlassenes Freiluftgefängnis gesperrt, entwirrt Batman eine Verschwörung, in der sich seine schlimmsten Feinde kreuzen. Weiter und düsterer, treibt die Erzählung den Rächer an seine moralischen Grenzen, bis zu einem packenden Finale. Ihre bewusste Finsternis und ihre sorgfältig gezeichneten Figuren machen sie zu einem Gipfel des Superheldenspiels.
Gameplay
"Meisterhaft"
Über eine offene Gefängnisstadt zu gleiten, sich auf seine Beute zu stürzen und dann in einen erweiterten Kampf überzugehen, hebt die Formel der Anstalt noch weiter an. Die Bewegungsfreiheit und die Fülle an Gadgets nähren eine berauschende Erkundung. Größer, ohne sich zu verlieren, bewahrt dieser Nachfolger ein vorbildliches Handling, das ihn zu einem bis heute aktuellen Maßstab macht.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Der Spielplatz wächst: eine Gefängnisstadt unter freiem Himmel, in der man gleitet, ermittelt und einer Galerie legendärer Schurken gegenübersteht. Der Kampf bleibt herrlich flüssig, und die Bewegungsfreiheit des Umhangs vervielfacht das Vergnügen. Größer, reicher und so meisterhaft wie eh, veredelt dieser Teil eine bereits brillante Formel und setzt sich als Genre-Referenz durch.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Schläge in einem flüssigen Konter-Ballett zu verketten und dann als Räuber von den Wasserspeiern aus die Wachen einzeln zu pflücken, vermittelt eine berauschende Beherrschung, die nach dem nächsten Gefecht ruft. Riddler-Rätsel und freischaltbare Gadgets beleben die Erkundung. Einige Wege hin und zurück lasten, doch die perfekte Verkörperung des Rächers fesselt von Anfang bis Ende.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Arkham City lässt den Dunklen Ritter in einem freiliegenden Gefängnisviertel los und häuft Riddler-Rätsel, Kopfgeldjäger-Aufträge und Scharmützel gegen Gothams Unterwelt. Die straffe Haupthandlung steht neben einer Spielwiese voller Herausforderungen und Geheimnisse. Diese Fülle an Inhalten machte es zum Maßstab des Superhelden-Spiels.
Der gefeierte Gipfel der Arkham-Reihe, der die Formel zur halboffenen Welt erweiterte und eines der bestbewerteten Spiele der Konsole bleibt. Seine Popularität führte zu einer kolossalen Auflage, daher totale Verfügbarkeit und Bodenkurs. Sein Reiz ist der eines erstklassigen Klassikers, den man wegen seiner Exzellenz besitzt, nicht wegen einer fehlenden Knappheit.
Lohnt sich Batman - Arkham City 2026 noch?
Arkham City übertrifft seinen Vorgänger noch und bleibt ein absoluter Gipfel des Superhelden-Spiels. Die Öffnung von Gothams Gefängnisviertel, von Dach zu Dach durchgleitet, schenkt eine berauschende, voll erhaltene Freiheit. Der Kampf verfeinert die Asylum-Mechanik, die Schurkengalerie ist außergewöhnlich, und die straffe Handlung bewahrt echte erzählerische Kraft. Hier ist sehr wenig schlecht gealtert, was den Titel heute rundum empfehlenswert macht. Für Neulinge wie für Fans des Dunklen Ritters ist es ein voll berechtigtes Muss.