Burnout 2 perfektioniert die Formel mit einem süchtigmachenden Nitroos-Boost-System und spektakulären Crash-Modi. Das Beste der Serie vor Burnout 3. Abwechslungsreiche Modi, befriedigende Crashs, pure Geschwindigkeit. Eines der besten Arcade-Rennspiele auf Xbox.
Euer Urteil
Kategorie
Rennspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Fortsetzung des risikobasierten Rennspiels mit bereicherter Crash-Mechanik und eigenem Custom-Crash-Modus. Herausgegeben von Acclaim, erschienen 2003 in den USA und Europa. Bietet elaborierteren Championnatsmodus, rund zehn neue Strecken, größere Fahrzeugvielfalt und verbesserte Boost-Anzeige für noch intensivere Rennen.
Burnout 2 - Point of Impact im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
1/5
Story
★★★★★
"Belanglos"
Der Crash-Modus setzt eine eigene Bildgrammatik durch: Die Kreuzung wird zuerst von oben gezeigt, wie ein Modell, in dem Busse, Lastwagen und Autoschlangen auszumachen sind, dann sinkt die Kamera auf Fahrbahnhöhe zurück. Nach dem Aufprall kreist sie langsam um den Blechhaufen, während der Schadenszähler durchdreht.
Die Mischung behandelt den Verkehr als Instrument: Hupen, Sirenen und Vorbeirauschen schieben sich vor die Musik, sobald ein Fahrzeug gestreift wird, und ziehen sich dann zurück. In der Zeitlupe nach einem Zusammenstoß schrumpft die Begleitung auf fast nichts und lässt das Blech allein zu Ende knirschen.
Gameplay
"Meisterhaft"
Den Gegenverkehr zu streifen, um den Boost aufzuladen, etabliert einen Kreislauf aus Risiko und Belohnung von gnadenloser Wirksamkeit. Das Geschwindigkeitsgefühl, das Kreischen knapper Überholmanöver und die spektakulären Crashs bleiben bei Vollgas berauschend. Die Präsentation zeigt ihr Alter, doch dieses dreiste, nervöse und glasklare Fahren behält einen Biss, der schwer zu erreichen ist.
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Bei Höchsttempo am Verkehr entlangschrammen, um Boost zu sammeln, und dann alles in einem irren Beschleunigungsschub entfesseln: Das Risiko wird zum Herz des Spaßes. Der Crash-Modus, in dem man die teuerste Karambolage verursacht, fügt ein unwiderstehliches Spiel im Spiel hinzu. Direkt, flott und berauschend, macht dieser Teil aus Leichtsinn am Steuer puren Arcade-Nervenkitzel.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Den Verkehr bei Höchsttempo zu streifen, um die Boost-Anzeige aufzufüllen, und dann auf einer Geraden alles zu entfesseln, erzeugt einen berauschenden Nervenkitzel, der nach dem nächsten Rennen verlangt. Der Crash-Modus und die Jagd nach Medaillen befeuern immer wieder den perfekten Run. Der Umfang bleibt schmal, doch dieser klare Adrenalinschub und dieser Geschwindigkeitsrausch behalten eine unmittelbare Sogwirkung.
Ein gefeierter Nachfolger von Criterion, Burnout 2 Point of Impact verfeinert das Arcade-Rennen und den spektakulären Crash mit gelobter Flüssigkeit und hebt die Reihe zum Gipfel. Auf Xbox recht selten geworden, liegt sein Interesse in diesem Status als wichtiger Meilenstein einer geliebten Linie statt in weiter Verbreitung. Ein erstklassiges Stück für Fans flotter Rennen und Massenkarambolagen.
Lohnt sich Burnout 2 - Point of Impact 2026 noch?
Der 2002 erschienene Nachfolger schleift alles fein, was der erste Burnout angelegt hatte. Die Geschwindigkeit fühlt sich stabiler an, die Steuerung wird ausdrucksstärker, das Fahrzeug und Streckenangebot wächst deutlich, und der Crash Modus als eigenständiges Spiel im Spiel bringt eine herrlich absurde neue Ebene. Die sonnige amerikanische Bildsprache altert hervorragend und der rockige Soundtrack treibt weiterhin. Einige flache Texturen und das Fehlen wechselnder Witterung zeigen das Alter. Bleibt einer der stärksten Einstiege in die Serie.