Ein Capcom-Brawler mit mehreren Helden, arcade-treu. In Gesellschaft Spaß, aber durch eintönige Wellen begrenzt.
Euer Urteil
Kategorie
Beat ’em up2 Spieler12+
Koop
Beschreibung
Capcom-Beat-'em-up mit Captain Commando gegen Mutanten. Von Capcom, erschienen in Japan 1995. Vier spielbare Charaktere, abwechselnder Vier-Spieler-Co-op. Super-Nintendo-Port des Capcom-Arcades von 1991.
Captain Commando im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Capcom siedelt sein Prügelspiel in einem grellen, futuristischen Metro City an, wo Werbeneon, Schiffe im Hintergrund und schreiend bunte Mutanten jedes Bild füllen. Das Team selbst gehört in ein Kuriositätenkabinett: eine mit Messern bewaffnete Mumie, ein Ninja und ein Säugling, der einen Roboter von vierfacher eigener Größe steuert.
Die Umsetzung übernimmt Capcoms Spielhallenthemen und arrangiert sie für die Konsole neu: federnde Funkbässe, synthetisches Blech, schnelle Drums und kurze Refrains, die in jedem Level wiederkehren. Die Musik zieht das Spiel eher zum Zeichentrick als zur schmutzigen Schlägerei, was zur geführten Truppe genau passt.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Die Straßen der Zukunft mit Fäusten, Tritten und Mega-Attacken säubern, manchmal auf Riesenrobotern reitend: Dieser Capcom-Beat'em up strotzt vor Energie und Persönlichkeit. Das schräge Ensemble, von gepanzerten Babys bis zu Ninja-Mumien, macht den Reiz aus. Zu viert lässt das jubelnde Chaos nie nach. Bunt, flott und großzügig, ein Ventil für die Koop.
Die japanische Super-Famicom-Ausgabe des Capcom-Arcade-Beat'em-up, die ursprüngliche Inkarnation dieser Heimumsetzung. Die SFC-Pressung im Karton mit Spine Card ist mit Abstand die verbreitetste und bleibt der erschwinglichste Weg zur Komplettfassung, da der riesige japanische Markt eine große Auflage aufnahm. Der Reiz liegt in der Quellenauthentizität und im japanischen Coverbild, von Capcom-Liebhabern als Import gesucht, nicht in echter Seltenheit.
Spaß zu mehreren
Ein Sci-Fi-Beat'em up, in dem zwei Selbstjustizler futuristische Straßen mit Fäusten säubern, mit herrlichem Schwung und Move-Vielfalt. Gegenseitige Hilfe strukturiert das Abenteuer: sich decken, Gegner aufteilen und Angriffe im richtigen Moment auslösen macht den Fortschritt zu zweit weit berauschender. Bunt und flott, belohnt es Teamwork und macht geteilte Sessions zum rasanten Vergnügen, das man ohne Zögern neu startet.
Lohnt sich Captain Commando 2026 noch?
Captain Commando, die SNES Umsetzung eines Capcom Arcade Klassikers, bietet vier deutlich unterschiedliche Figuren in einem flotten, farbenfrohen Beat them Up. Die Cartridge ermöglicht endlich den Zweispieler Koop zu Hause, was bis heute ihr Hauptreiz bleibt. Die Technik musste Federn lassen gegenüber dem Arcade, besonders bei der Sprite Anzahl, und die Steuerung wirkt einen Hauch steifer. Kein Höhepunkt des Genres auf dem System, aber eine sehr angenehme Cartridge für kurze Zweier Sessions.