Das Sequel führt die Heldengruppe und eine umfangreichere Quest ein. Bereits reicher und abwechslungsreicher als das erste. Ein großer Schritt nach vorne, der die Serienformel etabliert. Noch immer spielbar und angenehm.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Fortsetzung von Dragon Quest mit drei Helden, die eine größere Welt erkunden, um die bösen Götter zu besiegen. Von Enix herausgegeben, in Japan 1987 erschienen. Drei Helden mit sich ergänzenden Stärken, eine erweiterte Welt von Alefgard, neue Zauber und Ausrüstungen sowie komplexere Dungeons. Der zweite Dragon Quest, Pionier des Mehrspieler-RPG auf dem Famicom.
Dragon Quest II - Akuryou no Kamigami im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
3/5
Story
★★★★★
"Solide"
Seine Welt erweiternd, bereichert der Nachfolger Koichi Sugiyamas Palette mit weiteren Abenteuerthemen und einem berühmten Oberwelt-Stück von melancholischer Anmut. Die Musik begleitet die Reise der drei Helden mit beständiger Vornehmheit. Diese symphonische Eleganz, der entstehenden Tradition treu, prägt sich nachhaltig ein.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Nach und nach ein Team zusammenzustellen und eine weit größere Welt zu durchstreifen erweitert die Quest, ohne ihren Schwung zu verraten. Gold und Erfahrung anzuhäufen, um sich den nächsten Zauber oder das lang ersehnte Schiff zu leisten, erhält einen lohnenden Fortschritt. Manche labyrinthischen Verliese und Schwierigkeitsspitzen wiegen schwer, doch das stete Versprechen einer neuen Macht hält das Abenteuer packend.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Drei Helden mit sich ergänzenden Stärken durch ein stark vergrößertes Alefgard zu sammeln, verlängert die Reise spürbar: Seefahrt, verzwickte Verliese und das Ausbalancieren des Trios vervielfachen die Stunden. Eine Gruppe zu bilden und gemeinsam zu steigern bot eine für die Zeit ungekannte Weite. Als Wegbereiter des Gruppen-RPGs auf dem Famicom wird dieser zweite Teil noch für sein Ausmaß gelobt.
Ein Kult-Famicom-Nachfolger von Enix, der die Dragon-Quest-Formel festigte. Die japanische Cartridge bleibt erschwinglich, doch boxed CIB mit Papphülle und illustriertem Heft ist in sauberem Zustand seltener als der Erstling, Opfer intensiver Fan-Nutzung jener Zeit. Die japanische Notierung ist stabil und steigt dank Auslandsnachfrage nach der nicht remasterten Originalfassung, die sich spürbar von den Mobile-Ports unterscheidet.
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Dragon Quest II, im Westen als Dragon Warrior II veröffentlicht, führt eine Heldengruppe und eine weitaus umfangreichere Quest ein. Bereits spürbar reichhaltiger und abwechslungsreicher als der erste Teil, etabliert der Titel die Serienformel mit drei Charakteren in komplementären Rollen, einer größeren Welt und einem ambitionierteren Magiersystem. Das Spieltempo bleibt gemessen an modernen Standards langsam, doch die Progression befriedigt, und das Spielende verlangt echte Meisterschaft. Für Liebhaber der JRPG-Geschichte und der Entwicklung von Enix ist dies noch heute ein überaus interessanter und lohnender Meilenstein.