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Final Fantasy II (Japan)

NES / Famicom
🇯🇵
Getestet
1988
88
Ad
✪ Getestet am 6. Februar 2026
84

Das zweite FF auf Famicom, radikal anders als das erste: nutzungsbasiertes Fertigkeitssystem, benannte Charaktere. Umstritten, aber in seiner experimentellen Kühnheit faszinierend.

Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel 1 Spieler 7+
Beschreibung
Fortsetzung von Final Fantasy mit Firion und seinen Gefährten, die das Palamecia-Imperium in einer von Krieg zerrissenen Welt bekämpfen. Veröffentlicht von Square, erschienen in Japan im Jahr 1988. Das Fortschrittssystem basiert auf der Nutzung von Fähigkeiten und Waffen anstelle klassischer Erfahrungslevel, das epische Szenario beinhaltet den Tod von Charakteren und bietet unvergessliche Protagonisten. Es ist das zweite Final Fantasy für den Famicom und war in seiner Erzählstruktur seiner Zeit weit voraus.

Final Fantasy II im Test

4/5
Art-Design
"Markant"
MAX
Musik
"Legendär"
4/5
Story
"Fesselnd"
Düsterer und erzählerischer, entfaltet Nobuo Uematsus Musik dramatische Themen, von der Melancholie der Städte bis zu den martialischen Märschen der Rebellion. Jede Melodie unterstreicht die Tragödie des Krieges mit einer für das Genre neuen Emotion. Diese musikalische Reife kündigte bereits die kommenden Meisterwerke an.
Gameplay
"Vernünftig"
Spaß
"Mau"
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Technische Infos
💾0,16 MB 📅17/12/1988
Veröffentlicht von Square

Final Fantasy II (NES): Preis, Wert & Seltenheit

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Sammlerwert

Der zweite Famicom-Eintrag, damals nie offiziell im Westen erschienen, mit erstmaligen Mechaniken (nutzungsbasierte Progression). Die Famicom-Cartridge ist boxed deutlich seltener als der Erstling, und ihre Aura wächst, sobald ein westlicher Fan das Original per Emulation entdeckt und dann das Original-Stück jagt. Die Notierung steigt markant, gestützt vom Fehlen einer Portierung, die die 8-Bit-Fassung treu wiedergibt.

Lohnt sich Final Fantasy II 2026 noch?

Final Fantasy II auf dem Famicom unterscheidet sich radikal vom ersten Teil: Die Charakterentwicklung basiert auf dem tatsächlichen Einsatz von Fähigkeiten im Kampf, die Figuren tragen Namen und erleben einen deutlich ausgearbeiteren Handlungsbogen. Das Spiel ist umstritten, fasziniert aber durch seinen experimentellen Mut — es kündigt bereits die narrative Ambition von FF IV und VI an. Das systembedingte Grinding kann entmutigen, und das Balancing bleibt rau, doch die Qualität des Schreibens rechtfertigt die aufgebrachte Geduld. Für Liebhaber gewagter JRPGs und des Square-Famicom-Erbes ist dies noch heute ein wirklich lohnenswerter Umweg, den man erkundet haben sollte — besonders wenn man ungewöhnlichen Spielerfahrungen zugetan ist.

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