Das dritte FF auf Famicom führt das Job-System ein, das noch immer in der Serie verwendet wird. Weitläufig, ehrgeizig, technisch atemberaubend für NES. Eines der größten J-RPGs auf der Konsole.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler7+
Beschreibung
Dritter Final Fantasy mit sechs Charakteren und Job-System. Von Square, erschienen in Japan 1990. Job-System für freien Klassenwechsel, Unter- und Oberwelt, Beschwörungen. Dritter Final Fantasy auf Famicom, perfektioniert das Job-System.
Final Fantasy III im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Der Höhepunkt der NES-Ära: Nobuo Uematsus Partitur entfaltet eine verblüffende epische Weite, von „Eternal Wind" bis zum monumentalen Thema der Endschlacht. Jede Melodie, reich und heroisch, treibt die Grenzen des Soundchips voran. Diese musikalische Meisterschaft macht den Teil zu einem der schönsten je auf der Konsole ersonnenen RPGs.
Gameplay
"Solide"
Spaß
"Mau"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Frei zwischen Dutzenden Berufen zu wechseln, um sein Team an jedes Verlies anzupassen, bietet eine taktische Tiefe, die lange fesselt. Eine Klasse freischalten, ihre Synergie testen und dann den nächsten Boss angehen reiht Belohnungen und neue Herausforderungen aneinander. Das fehlende Speichern in den letzten Verliesen spannt an, doch dieses Jobsystem bleibt ein Gipfel des Einfallsreichtums, der stets fesselt.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Sechs Figuren zu jonglieren und ihre Jobs frei zu tauschen eröffnet ein Versuchsfeld, das das Abenteuer stetig dehnt: jede Klasse meistern, Ober- und Unterwelt erkunden, Beschwörungen rufen und kolossale Bosse fällen füllt lange Stunden. Die Suche nach der idealen Gruppe treibt zu tausend Kombinationen. Mit dem perfektionierten Job-System behält dieser dritte Teil großes Ansehen.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Squares dritter Famicom-Eintrag, nie in seiner Originalform außerhalb Japans erschienen (das DS-Remake ist ein anderes Spiel). Die japanische Cartridge ist dank der massiven Endauflage weniger selten als FF II, doch boxed CIB mit originaler Papphülle und intaktem Heft bleibt das zentrale Ziel der Final-Fantasy-Sammler. Die Notierung wird vom anhaltenden Fehlen einer offiziellen Wiederveröffentlichung der originalen 8-Bit-Fassung getrieben.
Lohnt sich Final Fantasy III 2026 noch?
Final Fantasy III auf dem Famicom führt das Job-System ein, das bis heute ein zentrales Element der Serie geblieben ist. Das Spiel ist umfangreich, ambitiös und technisch beeindruckend für die NES-Hardware — mit animierten Kämpfen, lebhaften Städten und einer riesigen Welt. Squares Titel zählt zu den größten JRPGs der Konsole. Das Spieltempo bleibt langsam und das Grinding fällt gelegentlich schwer ins Gewicht, doch die Vielfalt der Situationen und die Schönheit der Reise entschädigen dafür mehr als genug. Das Spiel blieb ursprünglich Japan-exklusiv. Für Liebhaber der JRPG-Geschichte und des Square-Famicom-Erbes ist dies noch heute eine wichtige und wunderschöne Etappe, die es zu entdecken gilt.