Eine Japan-exklusive Nintendo-Perle, das Bindeglied zwischen Zelda und SaGa. Prinz Sablé verwandelt sich in einen Frosch zum Schwimmen oder eine Schlange zum Kriechen. Cutscene-Auto-Kampf, Metroidvania-Erkundung, unwiderstehlicher Humor. Ein kleines Game-Boy-Wunder, unbedingt zu entdecken, auch auf Japanisch.
Euer Urteil
Kategorie
Action-Adventure1 Spieler7+
Beschreibung
Japan-exklusives Action-Adventure mit Prinz Sablé, der sich je nach Situation in einen Frosch oder eine Schlange verwandelt, um eine Prinzessin zu retten. Veröffentlicht von Nintendo, erschienen 1992 in Japan. Verwandlung in einen Frosch zum Schwimmen und Klettern, Verwandlung in eine Schlange zum Infiltrieren, Erkundung und leichter Humor.
Kaeru no Tame ni Kane wa Naru im Test
4/5
Art-Design
★★★★★
"Markant"
4/5
Musik
★★★★★
"Hervorragend"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Die Grafik wählt sehr kurze Proportionen, runde Köpfe und auf wenige Pixel reduzierte Körper, was mitten in der Handlung eine Ausdruckskraft auf Gag-Niveau erlaubt. Die Verwandlungen des Prinzen, in einen Frosch und dann in eine Schlange, ändern seine Silhouette und seine Art, die Kulisse zu überwinden, vollständig, und die Hintergründe wechseln zwischen hellen Schlössern und schraffierten Höhlen mit der Schärfe eines Stichs.
Die Partitur ist leicht und rasch, auf Figuren von wenigen Takten gebaut, die je nach der vom Helden angenommenen Gestalt transponiert wiederkehren, ein Kniff, der die Verwandlung ebenso hören wie sehen lässt. Die Königreichsthemen wählen klare Märsche, während die Dialogszenen zu einer minimalen Begleitung zurückgehen, um Raum zum Lesen zu lassen.
Zwei rivalisierende Prinzen umwerben dieselbe Heldin und werden im Verlauf einer misslingenden Expedition verflucht, Ausgangspunkt einer Erzählung, die die Komödie dem Epos vorzieht. Die Dialoge stehen zum Absurden, ein König, der von seinem Schlaf besessen ist, ein ganzes Königreich um eine einzige Ware herum organisiert, und die Liebesrivalität löst sich in einem weit zärtlicheren Ton als angekündigt.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Japan exklusives Action Adventure von Nintendo R&D1, nie offiziell lokalisiert, dessen Engine im Folgejahr direkt in Link's Awakening einfloss. Diese stille Verwandtschaft mit der Zelda Saga hat den Titel über die Jahre zum Insidergral für Liebhaber von Nintendos goldener Handheld Ära gemacht. Das japanische Hartcase mit Obi bleibt häufig erhalten, doch westliche Nachfrage hat die Preise sauberer Komplettexemplare stetig nach oben getrieben.
Ein verkanntes Juwel
Dieses geistreiche japanische Abenteuer, in dem sich der Prinz in einen Frosch oder eine Schlange verwandelt, verließ den Archipel nie und blieb so lange ohne das Publikum, das es verdient hätte. Doch sein schräger Humor und sein flottes Tempo inspirierten direkt die Welt von Link's Awakening. Ein zärtliches, witziges Juwel für alle, die keine Sprachbarriere scheuen.
Lohnt sich Kaeru no Tame ni Kane wa Naru 2026 noch?
Diese in Japan gebliebene Nintendo-Kuriosität liegt zwischen Zelda und SaGa und besitzt eine Schreibe voller absurdem Humor. Prinz Sablé verwandelt sich in einen Frosch zum Schwimmen oder in eine Schlange zum Kriechen, die Erkundung folgt einem fast metroidvaniaartigen Aufbau, und Kämpfe laufen als erstaunlich ausdrucksstarke Auto-Cutscenes ab. Die zarte Optik, die Bewegungsfreiheit und der lustige Ton sind bis heute eine Freude, auch mit Fanpatch oder Guide. Ein atypisches kleines Juwel für Game-Boy-Sammler.