Mega Man X3 schließt die SNES-Trilogie, dichter und mit mehr Spielfiguren. Technisch leicht hinterher, aber inhaltlich reich.
Euer Urteil
Kategorie
Action1 Spieler7+
Beschreibung
Dritter Mega Man X mit spielbarem Zero. Von Capcom, erschienen in Europa 1996. Spielbares Zero, Ride-Mechas, erfinderische Bosse, Geheimgebiete. Dritter Mega-Man-X-Serienteil.
Mega Man X3 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
2/5
Story
★★★★★
"Klassisch"
Schnittige Sprites, ein futuristischer Held und bunte Kulissen von frenetischer Action: Die X-Reihe entfaltet eine lebendige, dynamische Science-Fiction-Ästhetik. Die Flüssigkeit der Bewegungen und die perfekte Lesbarkeit quellen über vor Energie. Diese visuelle Regie, edel und ausgefeilt, zeigt das ganze Können von Capcom in 2D.
Düsterer und intensiver, entfaltet Capcoms Musik einen reifen elektronischen Rock und mischt nervöse Themen und ernstere Atmosphären. Zeros spielbare Präsenz kommt mit einprägsamen Tracks, für die Action geschnitten. Dieser klangliche Reichtum schließt die X-Trilogie auf Super Nintendo würdig ab.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Schon in den ersten Sekunden"
Zero als Verstärkung spielen zu können, stärkere Rüstungen und mit Geheimwegen durchsetzte Level: Dieser dritte Teil treibt die Großzügigkeit noch weiter. Der Biss und die Flüssigkeit des Dashs bleiben unversehrt, und die Jagd nach versteckten Upgrades fesselt Entdecker. Spektakulär und fordernd, schließt er die 16-Bit-Trilogie mit einem Reichtum und Stil, die berauschend bleiben.
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Die Bossreihenfolge zu wählen, ihre Waffen zu stehlen und dann jedes Upgrade aufzuspüren, etabliert die berauschende Routine der Reihe, hier noch dichter. Alternative Rüstungen, gut versteckte Geheimnisse und eine knackige Herausforderung geben reichlich Grund, alles freizuschalten und neu zu beginnen. Die Formel ermüdet ein wenig, doch dieses Streben nach Meisterschaft bleibt fest fesselnd.
Die europäische PAL-SNES-Ausgabe von Capcoms Mega Man X3 aus dem Jahr 1996, ganz am Ende des SNES-PAL-Zyklus mit drastisch kleiner Auflage erschienen. Die PAL-Cartridge ist einer der teuersten Capcom-SNES-PAL-Titel weltweit und integriert ebenfalls den Cx4-Chip für 3D-Effekte. PAL-boxed-CIB im originalen Karton ist zu einem absoluten Gral geworden, und die Notierung steigt kräftig, getragen von extremer physischer Knappheit und von der Kohärenz der Mega-Man-X-SNES-PAL-Trilogie.
Denkwürdige Bosse
Ehrgeiziger erweitert dieser Teil das Maverick-Bestiarium und lässt erstmals Zero kurz an X' Seite führen. Jeder Jäger bleibt für eine zuvor erbeutete Waffe verwundbar, was eine durchdachte Reihenfolge belohnt, während die Rivalen Bit und Byte den Verlauf würzen. Ein größeres Aufgebot, mehr Optionen und flinke Duelle schließen die 16-Bit-Trilogie stilvoll ab.
Lohnt sich Mega Man X3 2026 noch?
Mega Man X3 schließt die SFC Trilogie ab und integriert Zero als zeitweise spielbare Figur, Ride Armors mit austauschbaren Piloten und ein System goldener Upgrades, die in der richtigen Reihenfolge freigeschaltet werden müssen. Die Balance erreicht nicht die Selbstverständlichkeit der ersten beiden Teile, und einige Pfade verlangen sorgfältige Planung. Die späte Veröffentlichung und die sehr volle Cartridge dämpften den kommerziellen Erfolg.