Final Fantasy V glänzt durch tiefes Jobsystem und leichteren Ton. Kämpfe machen Laune, Vielfalt riesig.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler12+
Beschreibung
Square-RPG mit einem sich entwickelnden Job-System zur freien Charakteranpassung. Von Square, erschienen in Japan 1992. Vier Helden mit zweiundzwanzig Klassen, fünf Welten, epische Erzählung, Uematsu-Musik. Nie offiziell im Westen veröffentlicht, ein SNES-Meisterwerk.
Final Fantasy V im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
4/5
Story
★★★★★
"Fesselnd"
Leuchtende Farben, abwechslungsreiche Welten und ausdrucksstarke Kreaturen verleihen dem Abenteuer einen reizvollen Überschwang. Der Reichtum der 16-Bit-Kulissen und der Charme der Sprites tragen ein vor Verspieltheit überquellendes Universum. Diese grafische Vitalität, großzügig und lesbar, zeigt Squares Können auf dem Höhepunkt.
Aus der Feder von Nobuo Uematsu sprüht das Abenteuer vor Energie und gipfelt im legendären „Battle on the Big Bridge" und seinem Duell mit Gilgamesh. Zwischen verspielten Themen und epischen Höhenflügen umfängt die Musik die Verspieltheit der Geschichte. Diese großzügige Partitur, inzwischen Kult, bleibt ein Genuss für Liebhaber.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Berufe zu verteilen, Fähigkeiten zu kombinieren und dann jeden Kampf zu optimieren eröffnet ein Experimentierfeld, von dem sich Strategen schwer lösen können. Eine Klasse freizuschalten, eine Synergie zu testen oder einem vertrackten Boss zu begegnen entfacht stets aufs Neue die Lust, das System weiter auszureizen. Die Handlung bleibt zahm, doch diese taktische Tiefe hält gewaltig fest.
Schwierigkeit
"Ausgewogen"
Spieldauer
"Riesig"
Eine eigene Strategie aus zweiundzwanzig Jobs zu formen, jeder voller nach und nach freischaltbarer Fähigkeiten, öffnet ein nahezu bodenloses Versuchsfeld, in dem man Klassen endlos kombiniert. Fünf Welten voller optionaler Bosse und Raritäten zu durchqueren belohnt jene, die das System meistern. Diese Anpassungstiefe, lange den Importeuren vorbehalten, bleibt einer der bewundertsten Wiederspielwert-Motoren der Reihe.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Sammlerwert
Die originale Super-Famicom-Fassung von Squares FF V aus dem Jahr 1992, Japan-exklusiv auf Originalcartridge. Die japanische Cartridge ist kulturell wichtig als einziger historischer Weg, FF V in seiner Originalform vor den GBA/Mobile-Portierungen zu spielen. Das erweiterte Job-System macht sie zur mechanischen Säule der Reihe. Intakte boxed CIB mit Papphülle und illustriertem Square-Heft wird von completionistischen FF-Sammlern geschätzt, und die Notierung steigt kräftig.
Denkwürdige Bosse
Ein Abenteuer rund um Jobs, glänzt dieser Teil mit einem Aufgebot charakterstarker Bosse, angeführt vom wiederkehrenden, überlebensgroßen Gilgamesh, bis zum bösen Baum Exdeath und seiner ultimativen Form. Klassen, Zauber und Strategien zu kombinieren wird zum Schlüssel, ihre Abwehr zu durchbrechen, ganz zu schweigen von furchterregenden optionalen Superbossen. Taktische Vielfalt und das Charisma der Gegner machen diese Duelle würzig und einprägsam.
Lohnt sich Final Fantasy V 2026 noch?
Lange in offizieller SFC Fassung außerhalb Japans nicht erhältlich, stellt Final Fantasy V das Jobsystem ins Zentrum, mit einer Anpassungsbreite, die die meisten späteren JRPGs übertrifft. Die Handlung ist leichter als bei IV und VI, doch die Kombinatorik aus Klassen und vererbten Fähigkeiten bietet nahezu endlosen Wiederspielwert. Uematsus Musik bleibt erstklassig. Eine sorgfältige Fanübersetzung existiert.