Persona 3 hat das JRPG neu definiert. Ein Schuljahr, echte Bindungen und nächtliche Aufstiege im Tartarus. Melancholisch, mutig, unvergesslich. Ein Eckpfeiler des Genres.
Euer Urteil
Kategorie
Rollenspiel1 Spieler16+
Beschreibung
Eine ursprüngliche japanische Atlus Ausgabe aus dem Jahr 2006, der erste Teil der neuen Persona Ära, der urbanes JRPG und Schullebens Simulation verbindet. Oberschüler aus Iwatodai kämpfen während der Dark Hour gegen Shadows, Personae werden per Pistolenschuss beschworen, und ein Kalender taktet die Social Links. Ein Grundstein des zeitgenössischen JRPG.
Persona 3 im Test
MAX
Art-Design
★★★★★
"Ikonisch"
MAX
Musik
★★★★★
"Legendär"
MAX
Story
★★★★★
"Meisterhaft"
Allgegenwärtiges Elektroblau, eine Oberfläche so stilvoll wie ein Modemagazin und Charakterdesign von Soejima: Das Spiel macht das Grafikdesign zu einem regelrechten Manifest. Die Pop-Eleganz und die chromatische Geschlossenheit machen jedes Menü zum visuellen Vergnügen. Diese Bildregie, edel und ikonisch, definiert den Stil des japanischen Rollenspiels neu.
Unter Shoji Meguros Leitung mischt die Musik J-Pop, Hip-Hop und Rock mit einer wilden Klasse, getragen von Yumi Kawamuras eingängigem Gesang. Vom Schulalltag bis zu den Kämpfen im Tartarus passt jedes Thema zum Spleen und zur Energie der Geschichte. Diese stilvolle, melancholische Klangidentität definierte den modernen JRPG-Soundtrack neu.
Zwischen Schule am Tag und Schattenjagd in einer verfluchten Stunde stellt sich eine Gruppe Jugendlicher einer Wahrheit, vor der wir alle fliehen: dem Tod. Unter ihrer stilvollen Oberfläche sinnt die Erzählung über Trauer, den Sinn des Lebens und den Preis der Bindung an andere nach. Diese unerwartete Ernsthaftigkeit, von unvergesslichen Figuren getragen, definierte das japanische Rollenspiel neu.
Gameplay
"Hervorragend"
Spaß
"Angenehm"
Suchtfaktor
"Süchtigmachend"
Seine Zeit zwischen sozialen Bindungen am Tag und der Erkundung eines weitläufigen Turms in der Nacht aufzuteilen webt eine doppelte Routine, deren Halt „noch ein Tag“ man stets hinausschiebt. Eine Beziehung zu knüpfen, einen Persona zu beschwören und eine Etage weiter hinabzusteigen entfacht unablässig die Ziele. Der repetitive Dungeon lastet, doch diese Verbindung aus Schülerleben und Kampf bewahrt einen eigenwilligen, hartnäckigen Sog.
Schwierigkeit
"Schwer"
Spieldauer
"Riesig"
Ein Schuljahr zwischen Unterricht, sozialen Bindungen und der nächtlichen Erkundung eines dämonischen Turms zu verbringen entfaltet ein JRPG von seltener Weite. Beziehungen zu knüpfen, Personas zu verschmelzen und Tartaros zu erklimmen füllt Dutzende vom Kalender getaktete Stunden. Diese eigenwillige Dichte, die Lebenssimulation und Dungeon verbindet, verschafft dem Titel den hartnäckigen Ruf eines Kult-RPG.
Komplett; Box, Anleitung und Datenträger sehr sauber. Wenig benutzt.
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Die japanische Originalausgabe von Persona 3, der Teil, der die Atlus-Reihe mit ihrem Schulkalender und dem Beschwörungsritual mit dem Revolver neu erfand, das Sprungbrett für den weltweiten Aufstieg des Studios. Ihr Reiz liegt in diesem Status als erste Form des Spiels, vor den FES- und Portable-Neufassungen, von Puristen geschätzt mehr als für lokale Knappheit. Ein Grundstein für Fans japanischer RPGs und der Atlus-Geschichte.
Ein Kult-Cover
Auf einem kalten, schneidenden Blau hält der stumme Held den Evoker an die Schläfe, eine eisige Geste, die zum Sinnbild des Spiels wurde. Das grafische Layout, einem Modemagazin nahe, und das Motto „memento mori“ setzen eine stilvolle urbane Melancholie. Kühn und vor allen wiedererkennbar, prägt das Bild eine Bildidentität, die das J-RPG erneuerte.
Lohnt sich Persona 3 2026 noch?
Auf PS2 2006 erschienen, legte Atlus' Projekt die Grundlagen des modernen Persona, indem es Schullebenssimulation mit nächtlicher Erkundung eines dämonischen Turms, Tartarus, während der Dunklen Stunde verband. Das eindringliche Konzept, sein Persona durch Drücken eines Evokers an die Schläfe zu beschwören, installiert einen eigenwilligen Ton zwischen Melancholie und Faszination für den Tod. Die Kalenderverwaltung, die sozialen Bande und der Hip Hop Soundtrack von Shoji Meguro schmieden eine starke Identität. Die begrenzte Kontrolle der Verbündeten im Kampf spaltet. Ein Meilenstein des japanischen Rollenspiels.